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Filmvorführung: Paul Hofmann (Kinemathek des Ruhrgebiets): Essen im Film 3: Neues Leben aus Ruinen – Essen nach 1945

13.12.2026, 11:00 - 13:00 - Keine Reservierung erforderlich!

Kostenpflichtig

Foto: Essener Familie öffnet ein CARE-Paket. August 1947 (Peter Kleu/Fotoarchiv Ruhr Museum)

In Kooperation mit den Essener Filmkunsttheatern

Eintritt: € 10,- (bzw. ermäßigt)

(Filmstudio Glückauf, Rüttenscheider Straße 2, 45128 Essen)

Eine Anmeldung über den HVE ist nicht erforderlich. Das Eintrittsentgelt ist vor Ort an der Kino-Kasse zu zahlen.

Am Anfang des bundesdeutschen Wirtschafts“wunders“ stand die Trümmerlandschaft der vormaligen „Waffenschmiede des deutschen Reiches“.

Kriegszerstörtes Essen und Verkehrsbetriebe (Archivtitel; um 1943/44) – 11 Min.

Seltene Aufnahmen der zerstörten Essener Innenstadt und des Straßenbahndepots „Betriebshof 1“ der Essener Straßenbahnbetriebe an der Goldschmidtstraße aus dem Archiv der EVAG.

Zerstörtes Essen (Archivtitel; 1946) – 11 Min., s/w, stumm

Filmaufnahmen von Kriegszerstörungen im Stadtgebiet, möglicherweise alliierten Ursprungs.

Essen ’45 (BRD 1970) – 45 Min., s/w, Autor: Jürgen Corleis, Produktion: Chronos-Film GmbH, Berlin

Erste und umfangreichste Kompilation überwiegend alliierter Filmaufnahmen zur Situation Essens und des Ruhrgebiets in den Jahren der Luftangriffe bis zum Ende des 2. Weltkrieges.

Essen Erinnern – Ernst Schmidt über Stalinismus-Opfer aus Essen (1992) – 16 Min. Autor: Tom Briele für das Lokalmagazin „Zone 43“ des Offenen Kanals OK43-Labor Essen

Der bekannte Essener Stadthistoriker Ernst Schmidt (1924 – 2009) berichtet im Gespräch mit Tom Briele (* 1956) über das Schicksal gebürtiger Essener in der Zeit des stalinistischen Terrors in der Sowjetunion.

Germany: A Family Of The Industrial Ruhr (USA 1958) – 16 Min., s/w, Ton: US-amerikanische Originalfassung, Produktion: Alfred Wagg Pictures and Audio Productions, Inc., für McGraw-Hill Book Comp., Inc., New York, N.Y., USA

Mit einem detaillierten Einblick in das alltägliche Leben der vierköpfigen Familie eines Essener Krupp-Arbeiters sollte dieser Unterrichtsfilm US-amerikanischen Schülern beispielhaft die Lebensweise der Menschen in der Bundesrepublik in den 1950er Jahren nahebringen.

Zur Filmreihe:

Die Stadt Essen verfügt über einen dokumentarischen Filmschatz wie kaum eine andere Großstadt im Ruhrgebiet. Dies liegt zum einen an dem Dokumentations- und Repräsentationsbedarf der Großindustrie wie der Firma Krupp, die zu diesem Zweck schon 1913 eine eigene Kinematographische Abteilung eingerichtet hatte, am Interesse von Fernsehanstalten, aber auch von unabhängigen Filmemachern an der wechselhaften Geschichte der Stadt in zwei Weltkriegen und im Strukturwandel und nicht zuletzt an dem Selbstdarstellungswillen der Stadt Essen.

Der Historische Verein für Stadt und Stift Essen e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Kooperation mit den Essener Filmkunsttheatern und der Kinemathek im Ruhrgebiet diese Filme der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Filmvorführungen finden jeweils als Sonntagsmatinee um 11 Uhr im legendären Filmstudio Glückauf statt und werden von Paul Hofmann eingeführt. Die Veranstalter danken allen beteiligten Archiven.

Details

Datum:
13.12.2026
Zeit:
11:00 - 13:00
Eintritt:
Kostenpflichtig

Veranstaltungsort

Filmstudio Glückauf
Rüttenscheider Straße 2
Essen, 45128
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