Der 2. Vorsitzende des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen e.V., Prof. Heinrich Theodor Grütter, erhielt am 24. September in der Henrichshütte in Hattingen für sein Engagement für die Erinnerungskultur im Ruhrgebiet von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Der Vorstand des Historischen Vereins freut sich über diese besondere Auszeichnung, die Grütters Engagement für die Geschichte des Ruhrgebietes und der Stadt Essen würdigt. In einer Pressemeldung schreibt das Ruhr Museum über seinen früheren Direktor:
„Unter seiner Leitung entwickelte sich das Ruhr Museum zu einem zentralen Ort, an dem die Geschichte des Ruhrgebiets, seine industrielle Vergangenheit, seine Gegenwart und der tiefgreifende Wandel der Region erforscht, bewahrt und vermittelt werden. Mit seiner Dauerausstellung und zahlreichen großen Sonderausstellungen hat das Ruhr Museum seitdem immer wieder neue Perspektiven auf die Region eröffnet und ihre Geschichte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Grütters Wirken beschränkte sich dabei nicht nur auf den Hauptstandort des Museums auf dem Welterbe Zollverein. Auch die Außenstellen des Ruhr Museums entwickelte er maßgeblich weiter. Unter seiner Leitung wurden unter anderem die Margarethenhöhe und das Deilbachtal mit Ausstellungen und Publikationen als bedeutende Orte der Essener und regionalen Geschichte neu profiliert. Darüber hinaus hat er im Jahr 2021 auf der Kokerei Zollverein das spektakuläre Schaudepot des Ruhr Museums eröffnet.“
Bild: Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Prof. Grütter (Foto: Dorothee Bessen)

