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Führung durch die Ausstellung „Jüngste Zeiten. Archäologie der Moderne an Rhein und Ruhr“

23.02.2024, 16:00 - 18:00 - Reservierung erforderlich!

Kostenfrei

Die Rhein-Ruhr-Region verfügt über ein besonders reiches archäologisches Erbe der Moderne. Sie war in diesem Zeitraum einem massiven wirtschaftlichen und infolgedessen auch gesellschaftlichen Wandel unterworfen. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begann das Industriezeitalter, in dem die traditionelle Wirtschaftsweise durch neue, technisierte Produktionsverfahren abgelöst wurde und sich das Ruhrgebiet zu einem industriellen Ballungsraum entwickelte. Zu weiteren massiven Eingriffen ins Bodenarchiv kam es durch die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges und den in den 1950er Jahren einsetzenden Strukturwandel.

Die Bandbreite der spannenden Fundstücke reicht von mit bloßem Auge nicht sichtbaren Mikrospuren im Erdreich bis hin zu dem Propeller eines alliierten Bombers. Zeugnisse der Kruppʼschen Gussstahlfabrik sind ebenso zu sehen wie Funde aus den Zwangsarbeiterlagern der NS-Zeit. Zu den ältesten Exponaten gehören ein Münzschatz aus Westfalen und der Grenzstein eines Essener Bergwerks. Überraschend sind Objekte aus dem rheinischen Braunkohletagebau und vor allem die jüngsten gezeigten Fundstücke, wie etwa ein Schlüsselbrett aus einem Bunker des Kalten Krieges am Essener Hauptbahnhof.

Details

Datum:
23.02.2024
Zeit:
16:00 - 18:00
Eintritt:
Kostenfrei

Veranstaltungsort

24-Meter-Ebene der Kohlenwäsche auf Zollverein, Ruhr Museum
Gelsenkirchener Straße 181
Essen, 45309 Deutschland

Veranstalter

Historischer Verein
Dr. Patrick Jung (Ruhr Museum)