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SUMMARY:Vortrag Julia Hartmann / Dr. Ute Küppers-Braun / Birthe Marfording: 2026 – Erinnerungsjahr an die letzten drei Herrscherinnen des Fürstentums Essen
DESCRIPTION:Bild: Fürstäbtissin Maria Kunigunde von Sachsen\, Gemälde von Heinrich Foelix (Domschatz Essen\, Foto: Christian Diehl\, Dortmund) \nIn Kooperation mit dem Kulturzentrum Schloss Borbeck. \n1726: 300 Jahre Tod der Fürstin-Äbtissin Bernardine Sophia von Ostfriesland und Rietberg und Regierungsbeginn Franziska Christines von Pfalz-Sulzbach \n1776: 250 Jahre Tod der Fürstin-Äbtissin Franziska Christine und Regierungsbeginn Maria Kunigundes von Sachsen \n1826: 200 Jahre Tod der Fürstin-Äbtissin Maria Kunigunde \nÜber ein Jahrhundert haben diese drei Frauen die Geschicke Essens in Stift (ca. 13.000 Einwohner) und Stadt (ca. 4.000 Einwohner) bestimmt. Durch die zum Teil misogyne Geschichtsschreibung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sind sie lange verachtet\, verkannt und diffamiert worden. Inzwischen hat sich das Urteil über sie zwar gewandelt\, doch bisher unbeachtete Quellen (z. B. private Briefe) und Dokumente\, die lange für die Benutzung gesperrt waren\, bieten neue Perspektiven auf diese Frauen. Sie beleuchten ihre Selbsteinschätzung und ihre Interessen (vor allem Kunst und Musik)\, ihre Herausforderungen und Errungenschaften. Darüber hinaus zeigen sie ihre Fürsorge und Verdienste um die Politik ihres kleinen Territoriums in Bezug auf Bildung\, Religion und Verbesserung des Lebensstandards. \nIn der geplanten Ausstellung im Schloss Borbeck (Wirtschaftsgebäude) werden diese drei Fürstinnen-Äbtissinnen als eigenständige Frauen zum ersten Mal im Mittelpunkt stehen. Der Vortrag bietet dazu eine erste Einführung.
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SUMMARY:Persönlichkeiten\, die Essen zur Großstadt machten\, und ihre Grabstätten vom alten „Friedhof am Kettwiger Tor“ – Führung über das historische Gräberfeld auf dem Ostfriedhof
DESCRIPTION:Bild: Grabstätte Ascherfeld\, heute auf dem Ostfriedhof (Foto: M. L. Maas) \n= Ersatztermin für den witterungsbedingt ausgefallenen Termin am 27. Juni 2026 = \nFührung zum 199. „Geburtstag“ des 1. Kommunalfriedhofs Essens\, der 1827 vor dem dama-ligen südlichen Stadttor\, dem „Kettwiger Tor“ angelegt wurde. Im Zuge des Ausbaus der Stadtautobahn A 40 wurden die Gräber im Jahr 1955 u.a. zum Ostfriedhof verlegt. \nFührung: Michael Ludger Maas\, Historischer Verein Essen \nTreffpunkt: Ostfriedhof Essen\, Saarbrücker Straße\, Treffpunkt am Hochkreuz. \nHinweis: Der Rundgang führt über Rasenflächen und ist nicht barrierefrei! Festes Schuhwerk wird empfohlen. \nFührungsentgelt: 7 € pro Person (wird vor Ort eingesammelt)
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SUMMARY:Dr. Thomas Dupke (Ruhr Museum):  Führung durch die Ausstellung »Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer«
DESCRIPTION:Foto: Trinkhalle an der Autobahn A44\, Essen-Kupferdreh 2008 c Brigitte Kraemer/Fotoarchiv Ruhr Museum \nSeit den 1980er-Jahren dokumentiert die Fotografin Brigitte Kraemer das Leben im Ruhrgebiet. Die neue Sonderausstellung des Ruhr Museums zeigt rund 200 Fotografien Kraemers aus über 40 Jahren: von Menschen aus dem Revier\, in der Freizeit und im Alltag\, aber auch in schwierigen Lebenslagen. Alle Fotografien sind geprägt von Brigitte Kraemers unverwechselbarem Stil\, der nah und unverstellt ist und von einem ganz besonderen Einfühlungsvermögen zu den Fotografierten zeugt. \nMit der Ausstellung präsentiert das Ruhr Museum die dritte und vorerst letzte Schau zu den bedeutenden Fotografinnen des Ruhrgebiets. Nach Marga Kingler und Ruth Hallensleben rückt nun Brigitte Kraemer in den Fokus\, deren Werk mit Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung 2022 als Vorlass in das Fotoarchiv des Museums aufgenommen wurde – eine der größten Erweiterungen der Fotografischen Sammlung in der Geschichte des Hauses. \nDr. Thomas Dupke gehört zum kuratorischen Team der Fotoausstellung und wird die Mitglieder des Historischen Vereins durch die Werkschau führen. \nTreffpunkt: 24-Meter-Ebene der Kohlenwäsche auf Zollverein\, Ruhr Museum\, Gelsenkirchener Straße 181\, 45309 Essen
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SUMMARY:Verein »Zweitzeugen«:  Führung durch die Ausstellung »Zwangsarbeit auf Zollverein«
DESCRIPTION:Der Verein „Zweitzeugen“ verfolgt ein besonderes Konzept: In Ausstellungen\, Workshops und Veranstaltungen sollen (junge) Menschen für Antisemitismus und Rassismus sensibilisiert werden. Sie werden ermutigt\, die (Über)Lebensgeschichten der Zeitzeugen und Zeitzeuginnen als zweite Zeugen – sogenannte Zweitzeug*innen – weiterzugeben\, selbst aktiv zu werden und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. In der neuen Ausstellung auf Zollverein wird gezeigt\, wie Zwangsarbeit im Ruhrbergbau funktionierte und was es für die Betroffenen bedeutete.
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SUMMARY:Vortrag Dr. Christof Krieger (Mittelmosel-Museum\, Traben-Trarbach):  Urlaubsfreuden unter dem Signum des Hakenkreuzes. Mit »Kraft durch Freude« von Essen an die Mosel
DESCRIPTION:Foto: Rheindampferfahrt der NS-Organisation „Kraft durch Freude“ (KdF)\, 1938 c Peter Kleu/Fotoarchiv Ruhr Museum \nDie nationalsozialistische Massenorganisation Kraft durch Freude (KdF) ist als sogenanntes „Feierabendwerk“ in der kollektiven Erinnerung verhaftet. Tatsächlich bedeuteten die vom gigantomanischen Organisationsdrang des NS-Regimes initiierten preisgünstigen Land- und Seereisen einen wichtigen Entwicklungsschritt hin zum Massentourismus unserer Tage. Doch ging es den Nazis dabei tatsächlich nur um harmlose Urlaubsfreuden\, die die Arbeitskraft der Volksgenossen erhalten und stärken sollten oder steckte doch mehr dahinter? Welche Zwecke verfolgte das NS-Regime wirklich mit seinen unter dem Signum des Hakenkreuzes millionenfach organisierten Gruppenreisen? Und wie verliefen diese Fahrten eigentlich genau? Wie suchte das Regime diese im ureigenen ideologischen Sinne zu instrumentalisieren? \nDies alles sind Fragen\, denen der Historiker Dr. Christof Krieger einmal am Beispiel der Mosel nachgegangen ist. Avancierte die bekannte Weinregion in den Friedensjahren des Dritten Reiches doch neben Oberbayern zum beliebtesten Reiseziel von Hitlers Tourismusplanern\, wobei der parteiamtliche Urlauberstrom nunmehr selbst auch das kleinste Winzerdorf erreichte\, in denen sich bislang kaum ein Fremder verirrt hatte! \nAuch aus dem Ruhrgebiet und insbesondere auch aus Essen wurden dabei diverse KdF-Sonderzüge ins Moseltal geleitet\, deren Spuren Dr. Krieger einmal gezielt nachverfolgt hat. Krieger\, Leiter des Mittelmosel-Museums in Traben-Trarbach\, beschäftigt sich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit der regionalen NS-Geschichte\, wobei er bereits auch schon 2020 in Bochum über die dortigen „Weinpatenschaften“ des Dritten Reiches referierte.
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LOCATION:Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv\, Vortragsraum\, Ernst-Schmidt-Platz 1\, Essen\, 45128\, Deutschland
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SUMMARY:Festveranstaltung:  Andreas Bomheuer im Gespräch mit den Zeitzeugen Alex Kunkel\, Dr. Horst Pomp und Dr. Wolfgang Sykorra: Wie die Umweltbewegung in Essen begann
DESCRIPTION:Foto: Umweltprotest vor der RWE-Hauptversammlung in der Gruga-Halle\, Essen\, 28. Februar 1985 c Manfred Scholz/Fotoarchiv Ruhr Museum \nPseudo-Krupp\, (Gift)Müll-Verbrennung\, Smog – drei Begriffe\, die stellvertretend für die hohen Umweltbelastungen in Essen stehen und vielen noch in Erinnerung sind. Dank engagierter Bürgerinnen und Bürgern in Essen konnten einige Vorhaben\, die zu einer Verstärkung der Belastungen geführt hätten\, verhindert werden\, so beispielsweise ein Kohlekraftwerk der VEBA am Rhein-Herne-Kanal. \nDas Ruhrgebiet\, insbesondere die Emscher-Region\, war jahrzehntelang durch Schwerindustrie und Bergbau enormen Umweltbelastungen ausgesetzt. Diffuse Emissionsquellen aus den Kokereien\, Hochöfen\, Chemiewerken oder Straßenverkehr entließen einen Giftcocktail\, der sich zusammen mit dem allgegenwärtigen Staub auf Mensch\, Tier und Landschaft legte\, und Altlasten in den Böden hinterließ\, deren spätere Sanierung nicht nur sehr gefährlich war und ist\, sondern auch sehr viel Geld verschlang und weiterhin verschlingt. \n1985 wurde Smog-Stufe 3 mit Fahrverboten ausgerufen. 1986 explodierte das AKW Tschernobyl und in Essen wurde im selben Jahr eine Giftmüllanlage geplant. Die Planung der Anlage wurde fast 10 Jahre danach wieder eingestellt. \n1992 plant die VEBA mitten im Revier ein neues Kohlekraftwerk am Rhein-Herne-Kanal. Der Plan scheiterte am Widerstand aus Bottrop\, Gelsenkirchen und Essen. \nWir haben drei Zeitzeugen eingeladen\, die den Widerstand von Beginn an miterlebt und mitgestaltet haben. Sie berichten über den Beginn der Umweltbewegung in Essen: \n\nHorst Pomp\, u.a. Runder Tisch Umwelt\nAlex Kunkel\, u.a. Elterninitiative Pseudo-Krupp\nWolfgang Sykorra\, u.a. Aktionsgemeinschaft A31\nModeration: Andreas Bomheuer\, Vorsitzender des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen e.V.
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SUMMARY:Mitgliederversammlung
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SUMMARY:Frauen der Stadt-\, Regional- und Weltgeschichte und ihre hiesigen Grabstätten - Führung zu ausgewählten Frauengräbern aus Anlass des Internationalen Frauentages 2026
DESCRIPTION:Bild: Grabstätte Fischer auf dem Friedhof Bredeney (Foto: M. L. Maas) \nNicht nur für teilnehmende Frauen eine interessante Führung zu Grabstätten bekannter und weniger bekannter Frauen\, die sich im gesellschaftlichen Leben einen Namen gemacht und oft nachhaltig gewirkt haben. \nFührung: Michael Ludger Maas\, Historischer Verein Essen \nTreffpunkt: Städtischer Friedhof Bredeney\, Westerwaldstraße\, Trauerhalle \nFührungsentgelt: 7 € pro Person (wird vor Ort eingesammelt)
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SUMMARY:Vortrag Ralf Peters:  Unternehmerischer Geist und bürgerliches Engagement. 135 Jahre Chemie in Essen – Von der Th. Goldschmidt AG zu Evonik Industries
DESCRIPTION:Foto: Chemische Fabrik Th. Goldschmidt\, Werk Essen\, Laborgebäude\, um 1910 c Konzernarchiv Evonik Industries AG \nEvonik Industries ist heute eine wesentliche Größe in der Wirtschaftslandschaft des Ruhrgebiets. Die Wurzeln des erst 2007 gegründeten Essener Unternehmens reichen dabei weit zurück ins 19. Jahrhundert. Der Vortrag beleuchtet insbesondere die eng mit der Stadt verknüpfte Geschichte der Th. Goldschmidt AG. Diese war 1847 in Berlin gegründet worden\, zog aber 1890 ins Herz des Ruhrgebiets\, nach Essen\, wo die Brüder Karl und Hans Goldschmidt Industrie- und Stadtgeschichte schrieben. Sie waren entscheidend an der Gründung des Museum Folkwang beteiligt. \nDarüber hinaus zeigt der Vortrag auf\, was die heutigen Erbschaften des Bergbaus mit Evonik zu tun haben. \nRalf Peters ist studierter Historiker und Politologe. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitet er im Konzernarchiv von Evonik.
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SUMMARY:Vortrag Dr. Klaus Wisotzky:  Firma W. Döllken & Co. und seine Besitzer\, die jüdische Familie Simon
DESCRIPTION:Foto: Gemälde von Arthur Kaufmann Ernst Simon\, 1931 c Thomas Simon/Alte Synagoge Essen \nObwohl die Firma W. Döllken & Cie mit zeitweise mehr als 600 Beschäftigten zu den größten jüdischen Industriebetrieben im Ruhrgebiet gehörte und auf dem Gebiet der Kunstleisten-Herstellung „das größte und bedeutendste [Unternehmen] Deutschlands und Europas“\, wahrscheinlich sogar der ganzen Welt“ war\, wie die dreisprachige Firmengeschichte 1927 stolz verkündete\, fand dieser „hidden champion“ und seine Besitzer\, die Familie Simon\, kaum Beachtung in der Essener (Wirtschafts-)Geschichte. In der umfangreichen Darstellung der IHK Essen wird sie nur in einem Satz erwähnt. Auch in der Lokalgeschichte ist wenig über sie zu finden. Zwar hat Marc Mülling eingehend zur jüdischen Familie Simon geforscht\, aber die Ergebnisse seiner Recherche leider nicht veröffentlicht. \nDr. Klaus Wisotzky\, der ehemalige Leiter des Hauses der Essener Geschichte/Stadtarchiv\, hat eingehend zur Geschichte des Unternehmens\, das 1938 „arisiert“ wurde\, recherchiert und präsentiert in seinem Vortrag die Ergebnisse seiner Forschungen\, wobei er besonders die Leistungen von Leopold\, Ernst und Otto Simon würdigt.
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SUMMARY:Führung Dr. Katharina Hülscher (Domschatz Essen): Ausstellung in der Domschatzkammer „Eine Mord(s)geschichte. Selbstbewusste Frauen\, machthungrige Männer und der Tod Engelberts“
DESCRIPTION:Foto: Domschatz Essen / Christian Diehl \nAm 7. November 2025 jährt sich zum 800. Mal der Todestag des Kölner Erzbischofs Engelbert\, der einer Verschwörung lokaler Adelsfamilien zum Opfer fiel. Ein Auslöser des tödlichen Konfliktes war der Streit um die Vogtei des Essener Frauenstifts. An das dramatische Ende Engelberts erinnert der Essener Domschatz mit einer Sonderausstellung. Die Ausstellungskuratorin Dr. Katharina Hülscher führt durch die Ausstellung. \nEintritt frei\, Anmeldung erforderlich\, nur für Mitglieder.
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SUMMARY:Vortrag Robert Welzel: Essener Kulturschaffende und Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg
DESCRIPTION:Foto: Schmied von Essen (Sammlung Robert Welzel) \nIn Essen\, der „Kanonenstadt“ und „Waffenschmiede des Reiches“\, war die Kriegspropaganda am Beginn des 20. Jahrhunderts ein wesentlicher Bestandteil des Stadtmarketings. Postkarten der Krupp-Fabrik und ihrer Produkte\, allen voran der „Dicken Berta“\, waren beliebte Souvenirs. Nach Kriegsausbruch 1914 engagierten sich Essener Kulturschaffende\, etwa die Dichterin Maria Weinand\, der Grafiker Karl Hapke oder der Architekt Prof. Edmund Körner für den „Kriegsliebesdienst“\, mit dem vordergründig Soldaten und Hinterbliebene von Kriegsopfern unterstützt werden sollten. Von Essen ging dabei eine reichsweite Initiative zur Spendensammlung an Schulen aus. Alle Maßnahmen waren mit einem hohen künstlerischen Anspruch verbunden\, der sich unter anderem in den damals hergestellten Merchandisingprodukten ausdrückte. Mit ihnen wurde für den Spendenzweck geworben\, verbunden mit einer unkritischen und teils menschenverachtenden Verherrlichung der Kriegshandlungen. Kunst und Propaganda gingen eine unheilige Allianz ein. Vortrag in Kooperation mit dem Historischen Verein für Stadt und Stift Essen.\nRobert Welzel gehört dem Vorstand des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen an. Er publiziert und referiert regelmäßig zur Essener Stadt- und Architekturgeschichte. \nEintritt frei\, Anmeldung unter der Kursnummer 252.1B003N auf www.vhs-essen.de erbeten.
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SUMMARY:Vortrag Michael Rüsing (Deutsche Stiftung Denkmalschutz): Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
DESCRIPTION:Foto: Auferstehungskirche (Sammlung Robert Welzel) \nDie Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie wurde 1985 gegründet und setzt sich bundesweit für den Erhalt bedrohter Baudenkmale aller Arten ein. Ihre Aktivitäten reichen von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale über pädagogische Schul- und Jugendprogramme bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“. \nDie Stiftung hat bereits die Restaurierung von rund 7.500 Denkmalen gefördert. Insgesamt konnten seit der Gründung mehr als eine drei viertel Milliarde Euro für Förderprojekte bereitgestellt werden. Über 85 Ortskuratorien unterstützen durch ihre ehrenamtliche Arbeit die Ziele der Stiftung vor Ort. \nDer Leiter des Ortskuratoriums Essen. Michael Rüsing\, berichtet über die lokale Arbeit. In Essen zählen z.B. die Marktkirche\, die Stiftskapelle des Waisenhauses Fürstin Franziska-Christine und der jüdische Friedhof zu den geförderten Denkmale. \nEintritt frei\, keine Anmeldung erforderlich.
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LOCATION:Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv\, Vortragsraum\, Ernst-Schmidt-Platz 1\, Essen\, 45128\, Deutschland
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SUMMARY:Führung Dr. Sebastian Senczek (Stadtarchäologie Essen): Archäologische Highlights am Pastoratsberg
DESCRIPTION:Grabung am Pastoratsberg\, Essen 2024 (Foto: Stadtarchäologie Essen) \nHoch über dem Tal der Ruhr erhebt sich der langgestreckte Pastoratsberg\, auf dessen nördlichen und südlichen Endpunkten zwei mächtige Wallbefestigungen liegen\, deren Ursprung\, Nutzung und Baugeschichte regelmäßig zu Theorien und Kontroversen Anlass geben. \nDie Ringwallanlage Alteburg auf dem Pastoratsberg stellt eines der bedeutendsten Bodendenkmäler Essens dar. Die Erforschung des rund 400 Mal 200 Meter großen ovalen Komplexes begann vor rund 100 Jahren durch Ernst Kahrs\, dem damaligen Leiter des Ruhrlandmuseums. Verschiedene Bereiche der Anlage wurden archäologisch ausgegraben und untersucht. Leider ist ein Großteil seiner Dokumentation und der Funde im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen\, so dass heute noch zahlreiche Fragen zu der Burg offen sind und die Anlage als weitgehend unerforscht gilt. \nDer Stadtarchäologe Dr. Sebastian Senczek wird vor Ort die Ergebnisse neuer Ausgrabungen erläutern. \nTreffpunkt: Zufahrtsstraße zur Jugendherberge Essen-Werden\, Pastoratsberg 2\nAnmeldung erforderlich\, keine Kosten\, nur für Mitglieder\, festes Schuhwerk empfohlen
URL:https://www.hv-essen.de/veranstaltung/fuehrung-dr-sebastian-senczek-stadtarchaeologie-essen-archaeologische-highlights-am-pastoratsberg/
LOCATION:Zufahrt zur Jugendherberge Werden\, Pastoratsberg 2\, Essen\, Nordrhein-Westfalen\, 45239\, Deutschland
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SUMMARY:Präsentation Dr. Lars-Christopher Hüning / Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Borbeck: Ausstellung im Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv „Ein Stolperstein für den Borbecker Walter Rohr“
DESCRIPTION:Seit September 2023 hat es sich die Stolperstein-AG des Gymnasiums Borbeck unter der Anleitung von Geschichtslehrer Dr. Lars Hüning zur Aufgabe gemacht\, den Lebensweg Walter Rohrs nachzuvollziehen und zu dokumentieren. Walter Rohr wurde 1917 als Sohn einer jüdischen Familie in Borbeck geboren und besuchte ab 1928 das Gymnasium an der Prinzenstraße. Er musste jedoch wenige Jahre später die Schule aufgrund antisemitischer Ausgrenzung durch die Nationalsozialisten verlassen. Nach seiner Inhaftierung im Konzentrationslager Dachau gelang ihm schließlich die Flucht in die USA. 1944 kehrte er als alliierter Soldat zurück nach Europa\, um gegen die Nationalsozialisten zu kämpfen. Im Mai 1945 besuchte er als US-Soldat seine Heimatstadt – kehrte aber bald zurück und heiratete seine Jugendfreundin. Ein Leben in Deutschland schloss er für sich und seine Familie aus. 1998 starb er in den USA. \nEintritt frei\, keine Anmeldung erforderlich.
URL:https://www.hv-essen.de/veranstaltung/praesentation-dr-lars-christopher-huening-schuelerinnen-und-schueler-des-gymnasiums-borbeck-ausstellung-im-haus-der-essener-geschichte-stadtarchiv-ein-stolperstein-fuer-den-borbecker-walt/
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SUMMARY:Führung Dr. Ludwig Schönfeld: Ausstellung im Ruhr Museum „Land der tausend Feuer“
DESCRIPTION:Die Schwerindustrie des Ruhrgebiets übte seit dem späten 19. Jahrhundert eine große Faszination auf Kunstschaffende aus. In ihren Werken hielten sie die inzwischen häufig verschwundenen Anlagen\, die Veränderung der Landschaft und die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt fest. \nDie Industriemalerei entwickelte sich zwischen den akademischen Kunstströmungen und der Fotografie. Euphorisch bis kritisch spiegeln die Gemälde verschiedene gesellschaftliche und politische Einstellungen gegenüber der Industrie. Neben Außen- und Innenansichten\, Landschafts- und Arbeiterdarstellungen zeigt die Ausstellung ihre romantischen und ideologischen Züge und stellt einzelne Künstler und Künstlerinnen vor. \nDer Sammler Ludwig Schönefeld stammt aus dem Ruhrgebiet. Über drei Jahrzehnte hat der Kommunikationsfachmann und Historiker Industriedarstellungen zusammengetragen. Seit 2022 befindet sich die über 1.500 Objekte umfassende Sammlung in der Obhut der Ruhr Museums. Etwa 250 Gemälde und Grafiken wurden für die Ausstellung ausgewählt. \nTreffpunkt: Counter im Besucherzentrum Ruhr auf der 24 m-Ebene der Kohlenwäsche\, Zollverein Schacht XII\nEintritt frei\, Anmeldung erforderlich\, nur für Mitglieder
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LOCATION:24-Meter-Ebene der Kohlenwäsche auf Zollverein\, Ruhr Museum\, Gelsenkirchener Straße 181\, Essen\, 45309\, Deutschland
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SUMMARY:Vortrag Dr. Jonas Hübner: Schwarze Poth. Ein Außenlager des KZ Buchenwald
DESCRIPTION:In der Essener Innenstadt befand sein eine Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald. Ab 1944 waren auf einem umzäunten Areal innerhalb der Straßen Schwarze Poth\, Königstraße\, Kirchstraße und Postallee bis zu 150 Personen untergebracht. Sie mussten Trümmer in der Essener Innenstadt beseitigen und Bomben entschärfen. \nDie Lebensbedingungen im Lager waren so hart\, dass die Essener Stapo-Außenstelle in einem Bericht in Frage stellte\, ob die geringe Arbeitsleistung der kranken und geschwächten Häftlinge den zur Bewachung notwendigen Personalaufwand rechtfertige. Mindestens sechs Todesfälle sind dokumentiert\, die tatsächliche Zahl lag vermutlich höher. Das Lager wurde Mitte März 1945 aufgelöst und die Häftlinge nach Buchenwald rücküberstellt. \n2002 wurde die Gedenkstätte “Stadtwunde” unterhalb der Rathausgalerie von der Künstlerin Astrid Bartels und dem Architekten Werner Ruhnau konzipiert und umgesetzt. Im Frühjahr 2025 kam es zu Diskussionen über die Zukunft der Gedenkstätte. \nEintritt frei\, keine Anmeldung erforderlich.
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LOCATION:Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv\, Vortragsraum\, Ernst-Schmidt-Platz 1\, Essen\, 45128\, Deutschland
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SUMMARY:Friedhofsführung: Grabstätten von Persönlichkeiten\, die Essen zur Großstadt brachten.
DESCRIPTION:Feierabendführung zum 198. „Geburtstag“ des 1. Kommunalfriedhofs Essens\, am damaligen „Kettwiger Tor“. Im Zuge des Ausbaus der Stadtautobahn A 40 wurden die Gräber im Jahr 1955 zum Ostfriedhof verlegt. \nLeitung: Michael Ludger Maas \nTreffpunkt: Ostfriedehof\, am Hochkreuz. \nEntgelt: 7 €\, Anmeldung erforderlich \nDer Rundgang führt über Rasenflächen und ist nicht barrierefrei! Festes Schuhwerk wird empfohlen.
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LOCATION:Ostfriedhof\, Saarbrücker Straße\, Essen
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SUMMARY:Vortrag Dr. Diana Matut (Leiterin Alte Synagoge): Wegbereiter*innen. Jüdisches Wirtschaftsleben in der Frühen Neuzeit und der Anbruch der Moderne
DESCRIPTION:Portal der Synagoge Essen\, um 1914 (Anton Meinholz / Fotoarchiv Ruhr Museum) \nVortrag Dr. Diana Matut (Leiterin Alte Synagoge): Wegbereiter*innen. Jüdisches Wirtschaftsleben in der Frühen Neuzeit und der Anbruch der Moderne \nIn Kooperation mit der Alten Synagoge – Haus jüdischer Kultur (Edmund-Körner-Platz 1) \nJüdische Menschen waren bedeutsam für das gesamte Wirtschaftsleben der Frühen Neuzeit in den deutschsprachigen Ländern. Insbesondere im Kontext der zunehmenden (Re-)Urbanisierung jüdischen Lebens\, der Vermittlung zwischen Stadt und Land\, innerjüdischer transeuropäischer Beziehungen\, des aufkommenden Hofjudentums und vieler anderer Aspekte wurden sie zu Proponenten der Moderne.\nMit einem Seitenblick auf das Ruhrgebiet sollen diese Entwicklungen an der Schwelle zur Neuzeit dargestellt und das Engagement jüdischer Männer und Frauen kontextualisiert werden.
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LOCATION:Alten Synagoge – Haus jüdischer Kultur\, Edmund-Körner-Platz 1\, Essen\, 45127
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SUMMARY:Friedhofsführung: „125 Jahre Südfriedhof Rüttenscheid – Innen grün und außen GRUGA“
DESCRIPTION:Noch vor der Eingemeindung Rüttenscheids wurde im Sommer 1900 westlich des dichtbesiedelten Ortes der neue Friedhof in Betrieb genommen. Seit der Erweiterung der GRUGA zur Bundesgartenschau 1965 umschließt die Gruga das 2\,94 ha große Friedhofsgelände. Bestattet sind hier Persönlichkeiten\, die in den Stadtteilen Rüttenscheid\, Margarethenhöhe u. a. lebten oder aktiv waren. \nLeitung: Michael Ludger Maas \nTreffpunkt: Südfriedhof\, Platz hinter der Trauerhalle \nÖPNV-Linien U17\, 169 (H) Margarethenhöhe; Bürgerbus (H) am Friedhof \nEntgelt: 7 €\, Anmeldung erforderlich
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LOCATION:Südfriedhof\, Lührmannstraße 123\, Essen-Rüttenscheid
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SUMMARY:Vortrag Dr. Sebastian Senczek (Untere Denkmalbehörde / Stadtarchäologie Essen): Neue Forschungen an der Ringwallanlage Alteburg in Essen-Heidhausen
DESCRIPTION:Ausgrabung an der Alteburg\, Essen 2023 (Stadtarchäologie Essen\, Foto: Sebastian Senczek) \nVortrag Dr. Sebastian Senczek (Untere Denkmalbehörde/ Stadtarchäologie Essen): Neue Forschungen an der Ringwallanlage Alteburg in Essen-Heidhausen \nDie „Ringwallanlage Alteburg“ zählt innerhalb des Stadtgebietes von Essen zu den größten Bodendenkmälern. In den 1920/30er Jahren kam es dort zu ersten Ausgrabungen\, viele unbeantwortete Fragen bestehen aber bis heute. Um diese offenen Fragen zu klären\, gräbt die Stadtarchäologie Essen seit 2023 wieder an verschiedenen Stellen der Alteburg. In dem Vortrag sollen die aktuellen Ergebnisse dieser Feldforschungen vorgestellt werden.
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LOCATION:Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv\, Vortragsraum\, Ernst-Schmidt-Platz 1\, Essen\, 45128\, Deutschland
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SUMMARY:Andrea Wegener (Domschatz Essen): Führung „Verflechtungen. Neue Perspektiven auf altbekannte Objekte“
DESCRIPTION:Emaille mit Senmurv am Theophanu-Kreuz (Domschatz Essen\, Foto: Christian Diehl\, Dortmund) \nAndrea Wegener (Domschatz Essen): Führung „Verflechtungen. Neue Perspektiven auf altbekannte Objekte“ \n(Treffpunkt: Foyer Domschatz Essen\, Burgplatz 2; Anmeldeschluss 31. März\, keine Kosten\, nur für Mitglieder) \nIn den Kirchenschätzen des Mittelalters sind zahlreiche Kostbarkeiten aus unterschiedlichsten Kulturen überliefert. Das Projekt „Verflechtungen – Kunst aus vom Islam geprägten Regionen in Kirchenschätzen“ macht diese kulturellen Verbindungen sichtbar. Anhand bekannter Objekte aus dem Essener Domschatz\, wie beispielsweise dem Theophanu-Kreuz\, lässt sich ein Transfer erkennen\, der vom intensiven Austausch zwischen den Kulturen zeugt.\nAnmeldung erforderlich.
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LOCATION:Domschatzkammer\, Burgplatz 2\, 45127 Essen\, Burgplatz 2\, Essen\, 45127\, Deutschland
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SUMMARY:Friedhofsführung: „Sie sollen ausruhen von ihren Mühen und ihre Werke folgen ihnen nach“
DESCRIPTION:100 Jahre Parkfriedhof – Geführter Rundgang über den alten Friedhofsteil zu ausgewählten Grabstätten. \nLeitung: Michael Ludger Maas \nTreffpunkt: Parkfriedhof\, Haupteingang\, Bürgerinformation am Vorplatz \nEntgelt: 7 €\, Anmeldung erforderlich
URL:https://www.hv-essen.de/veranstaltung/friedhofsfuehrung-sie-sollen-ausruhen-von-ihren-muehen-und-ihre-werke-folgen-ihnen-nach-2/
LOCATION:Parkfriedhof\, Am Parkfriedhof\, Essen
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SUMMARY:Friedhofsführung: „Sie sollen ausruhen von ihren Mühen und ihre Werke folgen ihnen nach“
DESCRIPTION:100 Jahre Parkfriedhof – Geführter Rundgang über den alten Friedhofsteil zu ausgewählten Grabstätten. \nLeitung: Michael Ludger Maas \nTreffpunkt: Parkfriedhof Haupteingang\, Bürgerinformation am Vorplatz \nEntgelt: 7 €\, Anmeldung erforderlich
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LOCATION:Parkfriedhof\, Am Parkfriedhof\, Essen
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SUMMARY:Festvortrag: Frauen mach(t)en Geschichte. FrauenOrte in NRW - jetzt auch in Essen
DESCRIPTION:Dore und Artur Jacobs\, undatiert (Foto: Alte Synagoge Essen Archiv\, AR 5675) \nFestvortrag Dr. Claudia Kauertz\, Birthe Marfording\, Marina Strehlen\, Dr. Katharina Hülscher: Frauen mach(t)en Geschichte. FrauenOrte in NRW – jetzt auch in Essen \n2023 wurde das Projekt „FrauenOrte in NRW“ ins Leben gerufen\, um Frauen in der Geschichte sichtbar zu machen. Das erinnerungskulturelle Projekt will dabei Wertschätzung gegenüber Frauen und ihren Leistungen in der Geschichte zum Ausdruck bringen und heutigen jungen Frauen über diese historischen Vorbilder Impulse für die Entwicklung ihrer eigenen Stärken\, Wünsche und Ziele geben.\nZu den ausgewählten FrauenOrten gehören mit dem Essener Domschatz (Äbtissin Mathilde)\, der ehemaligen Luisenschule am Bismarckplatz\, heute Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv (Studienrätin Dr. Nelli Neumann) und der Alten Synagoge\, heute Haus jüdischer Kultur (Bewegungspädagogin Dore Jacobs) inzwischen auch drei Frauenorte in der Stadt Essen.
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SUMMARY:Jahreshauptversammlung (nur für Mitglieder)
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SUMMARY:Friedhofsführung: Frauen der Stadt-\, Regional- und Weltgeschichte und ihre hiesigen Grabstätten
DESCRIPTION:Führung zum INTERNATIONALEN FRAUENTAG (nicht nur für Frauen). \nLeitung: Michael Ludger Maas \nTreffpunkt: Städt. Friedhof Bredeney\, Westerwaldstraße\, Trauerhalle \nEntgelt: 7 €\, Anmeldung erforderlich
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LOCATION:Städt. Friedhof Bredeney\, Westerwaldstraße\, Essen
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SUMMARY:Vortrag Dr. Detlef Hopp: Römische Kaiserzeit
DESCRIPTION:Büste des Germanicus (Foto: Detlef Hopp) \nVortrag Dr. Detlef Hopp: Römische Kaiserzeit \n2001 fand in Essen die Tagung „Frühe römische Kaiserzeit im Ruhrgebiet“ statt.\nZwischen 14 bis 16 n. Chr. zog Germanicus mit seinen Truppen auch durch das Ruhrgebiet. Schon 14 n. Chr. zerstörte Germanicus innerhalb weniger Tage Siedlungsstellen und Heiligtümer der Germanen\, die\, zumindest teilweise\, im Ruhrgebiet gelegen haben könnten.\nSind seit 2001 archäologische Spuren aufgetaucht\, die mit diesen Ereignissen in Verbindung gebracht werden können?
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SUMMARY:Podiumsdiskussion „Kinokultur und Kinogeschichte in Essen“
DESCRIPTION:Film-Studio im Glückaufhaus\, Essen\, um 1930 (Foto: Fotoarchiv Ruhr Museum) \nPodiumsdiskussion „Kinokultur und Kinogeschichte in Essen“ \nMit Muchtar Al Ghusain (Dezernent für Jugend\, Bildung und Kultur der Stadt Essen)\, Andreas Bomheuer (Vorsitzender des Historischen Verein Essen) und Marianne Menze (Essener Filmkunsttheater). Moderation: Prof. Heinrich Theodor Grütter (Direktor Ruhr Museum)\nEine Veranstaltung des Ruhr Museums in Kooperation mit dem Historischen Verein Essen\, den Essener Filmkunsttheatern und dem Verein Filmkunst und Kinokultur Essen.\nVon den Anfängen bis in das Jahr 1939 zeigten in Essen über 130 Lichtspielhäuser Kinofilme. Heute sind es mit dem „CinemaxX“\, dem „Drive in Autokino“ und den Filmkunsttheatern Galerie Cinema\, Filmstudio Glückauf\, Astra\, Eulenspiegel sowie der Lichtburg gerade mal noch sieben Kinos mit insgesamt 24 Sälen.\nAngesichts dieser Situation soll in einem Gespräch die Motivationen für die Genese der heutigen Kinolandschaft in Essen und ihre besondere Qualität erörtern und gefragt werden\, welche Bedeutung die Kinokultur in der Zukunft haben wird und unter welchen Bedingungen sie fortbestehen kann. \nDer Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Sie dauert circa zwei Stunden. Um alles bestens für Sie vorzubereiten\, bitten wir um vorherige Anmeldung unter besucherdienst@ruhrmuseum.de oder montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter 0201 / 24681 444. Alle Infos zur Ausstellung finden Sie unter www.ruhrmuseum.de/kino
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LOCATION:Filmstudio Glückauf\, Rüttenscheider Straße 2\, Essen\, 45128
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SUMMARY:„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“  - Das Grundgesetz und seine Mütter und Väter aus Essen
DESCRIPTION:Heinz Renner (Foto: Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv) \nAnmeldung bei der VHS erforderlich!\n„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ – Das Grundgesetz und seine Mütter und Väter aus Essen \nVortrag Dr. Claudia Kauertz (Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv) \nDas Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wird in diesem Jahr 75 Jahre alt. Aus diesem Anlass hat das Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv eine Wanderausstellung erarbeitet\, die das Grundgesetz mit seinen wesentlichen Inhalten in seiner Bedeutung als historische Errungenschaft von bleibender Aktualität darstellt. Dabei arbeitet die Ausstellung erstmals die bislang unbekannten Bezüge zwischen der Entstehung des Grundgesetzes und der Essener Stadtgeschichte auf. Denn mit dem ersten\, von den Alliierten ernannten Essener Oberbürgermeister Heinz Renner (KPD)\, der katholischen Frauenrechtlerin und Sozialpolitikerin Helene Weber (CDU) und dem Volkswirt und späteren Oberstadtdirektor Friedrich Wolff (SPD) stammten allein drei Mitglieder des verfassungsgebenden Parlamentarischen Rates aus Essen. An ihren Beitrag zur Mitgestaltung unserer demokratischen Ordnung will die Ausstellung erinnern. Der Vortrag führt in die Ausstellung ein\, die vom 1. November 2024 bis zum 15. Januar 2025 in der VHS gezeigt wird.\nIn Kooperation mit der Volkshochschule Essen (VHS). Anmeldung über die VHS erforderlich. Anmelden können Sie sich hier.
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