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SUMMARY:Filmvorführung: Paul Hofmann (Kinemathek des Ruhrgebiets): Essen im Film 2: Eine Großstadt entsteht – Essen in der Weimarer Republik
DESCRIPTION:Foto: Französische Truppen während der Ruhrbesetzung am Bahnhof Kray Nord\, Essen 1923 (Alfred Mildner/Fotoarchiv Ruhr Museum) \nIn Kooperation mit den Essener Fimkunsttheatern \nEintritt: € 10\,- (bzw. ermäßigt) \n(Filmstudio Glückauf\, Rüttenscheider Straße 2\, 45128 Essen) \nEine Anmeldung über den HVE ist nicht erforderlich. Das Eintrittsentgelt ist vor Ort an der Kino-Kasse zu zahlen. \nDie Etablierung demokratischer Strukturen\, die Besetzung des Ruhrgebiets durch französische und belgische Truppen\, die Anfänge der NSDAP auch in Essen und die Eingemeindungen benachbarter Gemeinden in die Stadt Essen Ende der 1920er Jahre haben auch filmisch Spuren hinterlassen. \nSteeler Maifeier 1921 (1921) – 8 Min. \nFotografie:  Edmund Epkens\, Köln-Lindenthal\, möglicherweise im Auftrag des Ortsvereins Steele der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. \nFranzosen im Revier – Der Ruhrkampf 1923 (WDR 2008) – 44 Min. Buch\, Regie: Claus Bredenbrock \nTV-Dokumentation von der französisch-belgischen Besetzung des Ruhrgebiets 1923-1925 unter Verwendung von bis dahin unbekanntem französischen Archivmaterial. \nTrauerzug durch essen zur Beisetzung der von den französischen Besatzungstruppen erschossenen Krupp-Arbeiter am 10. April 1923 (Archivtitel; Pathé Journal April 1923) – ca. 3 Min. \nNSDAP-Treffen in Essen (Archivtitel\, Fragment; 23./24. April 1927) – 7 Min. Produktion:  unbekannt \nUnvollständige Überlieferung der Filmaufnahmen vom 2. Gauparteitag des Ruhrgaues der NSDAP unter dem Motto „Freiheit der Arbeit“ am 23. und 24. April 1927 in Essen. \nWerden – Perle des Ruhrtals (1929) Fragment – 17 Min. \nVermutlich auf Initiative und im Auftrag eines örtlichen Kinobetreibers entstehen kurz vor der Eingemeindung nach Essen (zum 1. August 1929) diese Aufnahmen der Abtei-Stadt mit ihrer Altstadt am Fluß und von einem prominenten Besuch. \nEinweihung eines Ehrenmals in Essen-Horst (1934) – 2 Min. Aus: Deulig-Tonwoche Nr. 149/7.11.1934 \nIn der Burgruine Horst-Ruhr am 4. November 1934 feierlich eingeweihtes Ehrenmal für die bei den Kämpfen gegen die junge Weimarer Republik während des Kapp-Lüttwitz-Putsches 1920 im Ruhrgebiet ums Leben gekommenen sogenannten »Ruhrkämpfer«\, aufständischen rechtsradikalen Angehörigen von Reichswehr\, Freikorps\, Polizei- und Einwohnerwehren. \nZur Filmreihe: \nDie Stadt Essen verfügt über einen dokumentarischen Filmschatz wie kaum eine andere Großstadt im Ruhrgebiet. Dies liegt zum einen an dem Dokumentations- und Repräsentationsbedarf der Großindustrie wie der Firma Krupp\, die zu diesem Zweck schon 1913 eine eigene Kinematographische Abteilung eingerichtet hatte\, am Interesse von Fernsehanstalten\, aber auch von unabhängigen Filmemachern an der wechselhaften Geschichte der Stadt in zwei Weltkriegen und im Strukturwandel und nicht zuletzt an dem Selbstdarstellungswillen der Stadt Essen. \nDer Historische Verein für Stadt und Stift Essen e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht\, in Kooperation mit den Essener Filmkunsttheatern und der Kinemathek im Ruhrgebiet diese Filme der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Filmvorführungen finden jeweils als Sonntagsmatinee um 11 Uhr im legendären Filmstudio Glückauf statt und werden von Paul Hofmann eingeführt. Die Veranstalter danken allen beteiligten Archiven. \n  \n 
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SUMMARY:Vortrag Annabelle Wormstall: NS- Ärzteverbrechen in Essener Kliniken: Die Dynamik von Schuld und Scham in den Familien der Täter
DESCRIPTION:Foto: Städtische Krankenanstalten Essen\, um 1939 (Fotoarchiv Ruhr Museum) \nIn Kooperation mit Alte Synagoge – Haus jüdischer Kultur (Alte Synagoge – Haus jüdischer Kultur\, Edmund-Körner-Platz 1\, 45127 Essen). \nDie Auseinandersetzung mit nationalsozialistischen Medizinverbrechen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist zugleich eine persönliche Befassung mit meiner Familiengeschichte – die über Generationen hinweg von Schweigen und einer Dynamik aus Schuld und Beschuldigung\, aus Scham und Beschämung geprägt ist. \nDer Vortrag beschäftigt sich mit der Rolle von Ärzten im Nationalsozialismus\, mit individueller Verantwortung und mit dem Umgang mit einer belasteten familiären Vergangenheit. Dabei geht es um die Frage\, wie  individuelle und kollektive Erinnerung\, Verantwortung und persönliche Zugehörigkeit zueinander ins Verhältnis gesetzt werden können.
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SUMMARY:Filmvorführung: Paul Hofmann (Kinemathek des Ruhrgebiets): Essen im Film 3: Neues Leben aus Ruinen - Essen nach 1945
DESCRIPTION:Foto: Essener Familie öffnet ein CARE-Paket. August 1947 (Peter Kleu/Fotoarchiv Ruhr Museum) \nIn Kooperation mit den Essener Filmkunsttheatern \nEintritt: € 10\,- (bzw. ermäßigt) \n(Filmstudio Glückauf\, Rüttenscheider Straße 2\, 45128 Essen) \nEine Anmeldung über den HVE ist nicht erforderlich. Das Eintrittsentgelt ist vor Ort an der Kino-Kasse zu zahlen. \nAm Anfang des bundesdeutschen Wirtschafts“wunders“ stand die Trümmerlandschaft der vormaligen „Waffenschmiede des deutschen Reiches“. \nKriegszerstörtes Essen und Verkehrsbetriebe (Archivtitel; um 1943/44) – 11 Min. \nSeltene Aufnahmen der zerstörten Essener Innenstadt und des Straßenbahndepots „Betriebshof 1“ der Essener Straßenbahnbetriebe an der Goldschmidtstraße aus dem Archiv der EVAG. \nZerstörtes Essen (Archivtitel; 1946) – 11 Min.\, s/w\, stumm \nFilmaufnahmen von Kriegszerstörungen im Stadtgebiet\, möglicherweise alliierten Ursprungs. \nEssen ’45 (BRD 1970) – 45 Min.\, s/w\, Autor: Jürgen Corleis\, Produktion: Chronos-Film GmbH\, Berlin \nErste und umfangreichste Kompilation überwiegend alliierter Filmaufnahmen zur Situation Essens und des Ruhrgebiets in den Jahren der Luftangriffe bis zum Ende des 2. Weltkrieges. \nEssen Erinnern – Ernst Schmidt über Stalinismus-Opfer aus Essen (1992) – 16 Min. Autor: Tom Briele für das Lokalmagazin „Zone 43“ des Offenen Kanals OK43-Labor Essen \nDer bekannte Essener Stadthistoriker Ernst Schmidt (1924 – 2009) berichtet im Gespräch mit Tom Briele (* 1956) über das Schicksal gebürtiger Essener in der Zeit des stalinistischen Terrors in der Sowjetunion. \nGermany: A Family Of The Industrial Ruhr (USA 1958) – 16 Min.\, s/w\, Ton: US-amerikanische Originalfassung\, Produktion: Alfred Wagg Pictures and Audio Productions\, Inc.\, für McGraw-Hill Book Comp.\, Inc.\, New York\, N.Y.\, USA \nMit einem detaillierten Einblick in das alltägliche Leben der vierköpfigen Familie eines Essener Krupp-Arbeiters sollte dieser Unterrichtsfilm US-amerikanischen Schülern beispielhaft die Lebensweise der Menschen in der Bundesrepublik in den 1950er Jahren nahebringen. \nZur Filmreihe: \nDie Stadt Essen verfügt über einen dokumentarischen Filmschatz wie kaum eine andere Großstadt im Ruhrgebiet. Dies liegt zum einen an dem Dokumentations- und Repräsentationsbedarf der Großindustrie wie der Firma Krupp\, die zu diesem Zweck schon 1913 eine eigene Kinematographische Abteilung eingerichtet hatte\, am Interesse von Fernsehanstalten\, aber auch von unabhängigen Filmemachern an der wechselhaften Geschichte der Stadt in zwei Weltkriegen und im Strukturwandel und nicht zuletzt an dem Selbstdarstellungswillen der Stadt Essen. \nDer Historische Verein für Stadt und Stift Essen e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht\, in Kooperation mit den Essener Filmkunsttheatern und der Kinemathek im Ruhrgebiet diese Filme der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Filmvorführungen finden jeweils als Sonntagsmatinee um 11 Uhr im legendären Filmstudio Glückauf statt und werden von Paul Hofmann eingeführt. Die Veranstalter danken allen beteiligten Archiven.
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