Sie brachten Essen zur Großstadt – Erinnerung an Essener Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts und ihre heute noch erhaltenen Grabstätten innerhalb des Ostfriedhofs –

Sonderveranstaltung

Sonderveranstaltung

Mit der Beisetzung des am 21. Juni 1827 verstorbenen evangelischen Pfarrers Laar wurde vor gut 200 Jahren der 1. kommunale Friedhof der Stadt Essen in Betrieb genommen, der außerhalb der Stadt vor der noch vorhandenen Stadtmauer am Kettwiger Tor angelegt wurde.

Er ersetzte die innerhalb der Stadtmauern gelegenen konfessionellen Friedhöfe, den evangelischen Friedhof am heutigen Weberplatz und den katholischen Friedhof auf dem heutigen Burg- und Domplatz, die bald darauf aufgelöst wurden.

Der Friedhof wurde ab 1900 mehrfach aus verkehrs- und städtebaulichen Gründen verkleinert und schließlich 1955 für den Ausbau der Bundesstraße 1, heute A 40, aufgelöst. Die damals noch vorhandenen Grabstätten wurden überwiegend zum Ostfriedhof an der Saarbrücker Straße, einige wenige zum städtischen Friedhof Bredeney verlegt, wo sie heute als eine Art „Freilichtmuseum zur Stadtgeschichte“ erhalten geblieben sind.

Friedhofsführung zum Jahrestag am 27. Juni 2021 um 17 Uhr.

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Klaus Kaiser
Geschäftsführer