Erweiterung des Denkmalpfades um vier neue Tafeln.

v.r.n.l Oberbürgermeister Thomas Kufen, Denkmalpfadbeauftragter Peter Imberg und Vorstandsvorsitzender der GENO BANK Heinz-Georg Anschott ©Stadt Essen, Elke Brochhagen

v.l.n.r. Vorstandsvorsitzender der GENO BANK Heinz-Georg Anschott, Oberbürgermeister Thomas Kufen, Schwester Dorothea, Schwester Ulrike und Denkmalpfadbeauftragter Peter Imberg ©Historischer Verein, Michael Imberg

alle Teilnehmer ©Historischer Verein, Michael Imberg

Erweiterung des Denkmalpfades um vier neue Tafeln.

Der Oberbürgermeister Thomas Kufen hat am 23.10.2020 in Anwesenheit des Hauptsponsors GENO BANK ESSEN, mit dem Vorstandsvorsitzenden Heinz-Georg Anschott ESSEN; Vertreterinnen der B.M.V., Schwester Ulrike und Schwester Dorothea; der BV I; Vertreterinnen von Grün und Gruga und des Geschäftsführenden Vorstandes des Historischen Vereins die Tafel 36 „B.M.V. Hirschlandplatz“ eröffnet und drei andere Tafeln symbolisch mit.

  • Tafel 37 Segeroth und Großmarkt
  • Tafel 38 Eltingviertel
  • Tafel 39 Einmannbunker und Segeroth-Friedhof

Empfohlene Rundgänge führen in vielen historischen Ortskernen zu den Sehenswürdigkeiten, verweisen auf archäologische Erkenntnisse oder erzählen die Geschichten, die sich hinter den Fassaden ver-bergen. An Ort und Stelle nehmen Vergangenheit und Gegenwart Tuchfühlung auf. 
Die modernen Einkaufsstädte haben nicht selten durch die „Stürme“ der Vergangenheit, etwa durch die Bombardements des Zweiten Weltkrieges, ihre historische Authentizität eingebüßt. Hier sind „Fenster in die Vergangenheit“ besonders wertvoll. Auch der Denkmalpfad in der Essener Innenstadt möchte solche Fenster aufstoßen und über die Entwicklung des Ortes seit vorgeschichtlicher Zeit, vor allem aber seit der Gründung des Essener Frauenstiftes im 9. Jahrhundert berichten. 
Der interessierte Einwohner oder Gast kann mit Hilfe des Denkmalpfades seine Kenntnisse vertiefen. Die zurzeit 39 Stationen des Denkmalpfades erinnern z.B. an das Geburtshaus von Friedrich Krupp am Flachsmarkt oder die frühere Synagoge an der Gerswidastraße, oder den Einmannbunker am Segeroth Friedhof, sie führen auch an Stellen, die von den üblichen touristischen Routen nicht erfasst werden. 
Historische Ansichten lassen die Gebäude auferstehen, archäologische Fundstellen werden dokumen-tiert, begleitende Texte informieren über die geschichtlichen Zusammenhänge. Der Denkmalpfad entstand 2005 mit 16 Tafeln, wurde dann bis 2011 um weitere Tafeln erweitert , auf 35, und hat jetzt mit den neuen Tafeln 39 Standorte.