Berichte aus der Denkmalpflege

Ausschnitt Titel Denkmalpflege Band 19

Titelseite Band 19

Ausschnitt Titel Denkmalpflege Band 20

Titelseite Band 20

Die Stadtarchäologie und das Amt für Geoinformation, Vermessung und Kataster legen den 19. und 20. Band der Berichte aus der Essener Denkmalpflege vor.

Beschreibung zum Band 19

Einmannbunker
Einmannbunker oder auch Splitterschutzzellen sind mittlerweile rar gewordene Zeitzeugen des 2. Weltkrieges. Dabei wurden sie ursprünglich oft dort aufgestellt, wo einzelne Personen für die Beobachtung in der Nähe wichtiger Werke oder auf Plätzen, bedeutenden Verkehrswegen oder an Bahnstrecken eingesetzt waren.
Heute sind nur noch wenige Exemplare in Essen bekannt.

Diese werden in dem Heft, das von der Stadtarchäologie in Zusammenarbeit mit dem Amt für Geoinformation, Vermessung und Kataster als 19. Band der Berichte aus der Essener Denkmalpflege entstand, vorgestellt.

Beschreibung zum Band 20

Über mittelalterliche und neuzeitliche Straßen und Wege

Zum Inhalt: Schon der steinzeitliche Mensch folgte den Spuren seiner Jagdbeute auf Wegen, die vom Nahrungsangebot in den wechselnden Jahreszeiten abhängig waren. Die Kenntnis von Nahrungsquellen, von Wasserstellen und dem Standort benötigter Rohstoffen war überlebenswichtig. Da sich aber nicht alles an einem Ort fand, wurden schon seit der Altsteinzeit Dinge, die zum Leben fehlen, eingetauscht. In Essen gibt es indirekte, archäologische Belege für solch uralte Pfade: Geräte aus importiertem Feuerstein in den Steinzeiten, Objekte aus Bronze in den Metallzeiten oder römische Münzen belegen den regen Austausch in der Vor- und Frühgeschichte. Sogar die Überreste eines bronzezeitlichen Weges wurden in der Baustelle des Einkaufszentrums "Limbecker Platz" entdeckt.

Bisher fand noch keine systematische Suche nach alten Wegen für das Essener Stadtgebiet statt. Auch andere Regionen im Ruhrgebiet und darüber hinaus haben diese Aufgabe noch vor sich. Doch schon jetzt finden sich erstaunlich viele Zeugen von Wegen in den Museumsdepots oder beispielsweise den Dokumentationen, die Archäologen seit langem anlegen.

Im Laufe von 30 Jahren Forschungen der Stadtarchäologie wurden in Essen Spuren mittelalterlicher und neuzeitlicher Straßen und Wege auch archäologisch untersucht. Einige Ergebnisse werden in diesem Band exemplarisch vorgestellt.

Die Bände von Detlef Hopp, vom Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege/Stadtarchäologie Essen und dem Amt für Geoinformation, Vermessung und Kataster herausgegeben, können kostenlos im Rathausfoyer und beim Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege gegen Übersendung eines freigemachten, rückadressierten Umschlages (DIN A 4) bezogen werden.