„Das Ensemble des Deilbachhammers – Der Beginn der Frühindustrialisierung“

Do, 13.10.2022 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv, Klaus Kaiser

Wie kaum ein anderes Gebiet in unsere Stadt zeigt das Deilbachtal zwischen Kupferdreh und Byfang uns heutigen Menschen, wie ein „Gewerbepark“ in der frühen Neuzeit ausgesehen hat.
Viele der Gewerke sind noch im Tal – teilweise rudimentär – zu finden. Im vorderen Bereich arbeitet der Kupferhammer kommerziell unter der Leitung eines berühmten Kunstschmieds; im hinteren Bereich erwartet uns der frühere Deilbachhof (heute Reiterhof) und die Deilbachmühle. Im Grenzbereich nach Hattingen weist die Hundebrücke (Hunde = Transportwagen) auf ein Bergwerk hin, die Zeche „Viktoria“. Außerdem erblickt man den Kamin der verfallenen Ringofenziegelei.

Mittelpunkt des Tals ist der Eisenhammer.
Seit 2011 kümmert sich ein vom Rat der Stadt bestelltes Konsortium um die Rettung und bauliche Wiederherstellung des Deilbachhammers, des anliegenden Meisterhauses und der Abeiterhäuser. 
Nach jahrelangem Bemühen um die Finanzierung und die bauliche Entwicklung  geht das Ensemble nun seiner „Wiedergeburt“ entgegen.
Damit wird ein Kleinod restauriert, das wie kein anderes die wirtschaftliche Entwicklung vom Frühkapitalismus bis heute symbolisiert.

Mit Recht sprechen wir von der „Museumslandschaft Deilbachtal“.

Veranstalter       Historischer Verein für Stadt und Stift Essen 

Ort/Treffpunkt    Haus der Essener Geschichte

Hinweis               Anmeldung erforderlich. Es gelten jeweils die allgemein gültigen Schutzverordnungen.

Kosten                keine 

Teilnehmer         max. 50 (zurzeit)

Meldeschluss     06.10.2022

Ort: Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv

Ernst-Schmidt-Platz 1
45128 Essen

Mindestteilnehmerzahl: 10
freie Plätze: 34
Kategorie: Vortrag