STOLPERSTEINE – „Kunstdenkmal“ oder Ärgernis?

Do, 10.02.2022 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv, Klaus Kaiser

Im Mai 1996 verlegte der Künstler Gunter Demnig im Rahmen des Projektes „Künstler forschen nach Auschwitz“ in Berlin-Kreuzberg erstmals zwei Stolpersteine. Zunächst als einmalige Aktion geplant, ist die Anzahl der verlegten Steine auf rund 90.000, Stand Juni 2021, angewachsen. In 26 Ländern Europas, einschließlich Deutschlands, sind Stolpersteine und Stolperschwellen zu finden. Daneben gibt es in Spanien Remembrance Stones, die an die Opfer Franco-Regimes erinnern. In Essen wurden 2004 die ersten vier Stolpersteine verlegt, 382 Steine sind es bis heute. Weitere Verlegungen sind geplant. Jeder Stolperstein steht für das Schicksal eines Opfers der nationalsozialistischen Verfolgung und bringt sie damit zurück in die öffentliche Erinnerung. Die Bedeutung dieser Art des Gedenkens für den Umgang mit unserer eigenen Geschichte, aber auch mit unserer Gegenwart und Zukunft soll ebenso beleuchtet werden wie die Kritik am Projekt oder sogar die vollständige Ablehnung, wie in München oder durch Angehörige der Opfer.

Veranstalter       Historischer Verein für Stadt und Stift Essen 

Ort/Treffpunkt    Haus der Essener Geschichte

Hinweis               Anmeldung zwingend erforderlich. Mitglieder werden bevorzugt. 2 G Corona-Schutzverordnungen sind einzuhalten.

Kosten                keine 

Teilnehmer         max. 20

Meldeschluss     03.02.2022

Ort: Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv

Ernst-Schmidt-Platz 1
45128 Essen

Mindestteilnehmerzahl: 5
freie Plätze: 7
Kategorie: Vortrag