Die Essener Apostelkirche – Ist ein wichtiges Beispiel sakraler Reformarchitektur in Gefahr?

Do, 27.01.2022 18:00 Uhr - 20:00 Uhr, Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv, Klaus Kaiser

An Kirchenschließungen und -abrisse wird man sich wohl gewöhnen müssen. Mit der Frohnhauser Apostelkirche (1912-13, Arch. Ewald Wachenfeld) ist nun in Essen einer der großen und bekannten kaiserzeitlichen Monumentalbauten betroffen. Wie eine neue Forschungslage (EB 133, 2020) ergab, vereinen sich hier viele Reformansätze, die auf das Neue Bauen vorausweisen. Die Kombination eines innovativen Raumkonzeptes mit einer im damaligen Kirchenbau höchst ungewöhnlichen und provokanten Ästhetik besitzt in Deutschland Seltenheitswert. Zu verdanken war dies einer aufgeschlossenen Arbeiter-Gemeinde und dem Engagement des Essener Beigeordneten Robert Schmidt. Durch die konkrete Mitwirkung von Prof. Friedrich Pützer und von Künstlern der Darmstädter Mathildenhöhe, die seit 2021 zum UNESCO-Welterbe zählt, entstand in Essen-West ein wegweisendes Beispiel für eine Sakralarchitektur der Moderne.

Veranstalter       Historischer Verein für Stadt und Stift Essen 

Ort/Treffpunkt    Haus der Essener Geschichte

Hinweis               Anmeldung zwingend erforderlich. Mitglieder werden bevorzugt. 2G Corona-Schutzverordnungen sind einzuhalten.

Kosten                keine 

Teilnehmer         max. 20

Meldeschluss     24.01.2022

Ort: Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv

Ernst-Schmidt-Platz 1
45128 Essen

Es ist keine Anmeldung mehr möglich.
Kategorie: Vortrag