"Archäologie der Moderne"

Do, 13.01.2022 18:00 Uhr - 19:00 Uhr, Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv, Klaus Kaiser

Essen bezieht aus der Zeit der Industrialisierung ein ganz besonderes archäologisches Potential. Gerade dieses industrielle Erbe zeichnet die Ruhrgebietsstädte vor anderen Regionen aus.

Zeugnisse aus dieser Zeit gehen oft bei Baumaßnahmen unbemerkt verloren. Nur selten können diese Relikte der jüngeren Vergangenheit bewahrt werden. Das Weltkulturerbe Zollverein ist eine solche seltene Ausnahme.

Von besonderem Interesse für die Archäologen sind Funde im Boden, die auf Krupp zurückgehen: Vor über 200 Jahren, im November 1811, begründete der Kaufmann Friedrich Krupp die Firma Friedrich Krupp in Essen. Aus diesen kleinen Anfängen erwuchs der spätere Weltkonzern.

Der Blick in die nahe Vergangenheit kündet oft von einem - aus heutiger Sicht - erstaunlich sorglosen Umgang mit der Umwelt. Die Auswirkungen dieser Zeit haben unverkennbar bis auf den heutigen Tag die Landschaft Essens und des Ruhrgebietes geprägt.

Die Essener Stadtarchäologie dokumentierte mit Relikten der jüngeren Vergangenheit, vor allem des 19. und 20. Jahrhunderts, eine Kategorie bisher nur sehr selten von Archäologen bearbeiteter Befunde.

Veranstalter       Historischer Verein für Stadt und Stift Essen 

Ort/Treffpunkt    Haus der Essener Geschichte

Hinweis               Anmeldung zwingend erforderlich. Mitglieder werden bevorzugt. Corona-Schutzverordnungen sind einzuhalten.

Kosten                keine 

Teilnehmer         max. 20

Meldeschluss     11.01.2022

Ort: Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv

Ernst-Schmidt-Platz 1
45128 Essen

Mindestteilnehmerzahl: 0
freie Plätze: 9
Kategorie: Vortrag