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Programm 2012 PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 30. Dezember 2011 um 00:00 Uhr
Veranstaltungen 1/2012

 

Mittwoch, 18. Januar, 16 Uhr

Führung Dr. Uri Kaufmann (Alte Synagoge Essen – Haus jüdischer Kultur) durch die Alte Synagoge
(Alte Synagoge Essen, Edmund-Körner-Platz 1)

Das „Haus der jüdischen Kultur“, wie die Alte Synagoge nach ihrer Neugestaltung heißt, hat seit dem 1. September 2011einen neuen Leiter: den aus der Schweiz stammenden Historiker Dr. Uri Kaufmann. Er wird für die Mitglieder des Historischen Vereins eine exklusive Führung durch das Haus übernehmen.

 

Donnerstag, 2. Februar, 17 Uhr

Führung Dr. Detlef Hopp (Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege):
Ausstellung „Stadtarchäologie 2011“
(Rathausfoyer, Porscheplatz 1)

Der Stadtarchäologe Dr. Detlef Hopp wird die Funde des vergangenen Jahres vorstellen. Folgende Themen werden präsentiert: steinzeitliche Funde aus Kupferdreh, Untersuchungen im neuen Universitätsviertel, die Abteimauer am Werdener Markt und die Visualisierung der Walkmühle in Essen-Vogelheim.

 

Donnerstag, 1. März, 18 Uhr

Jahreshauptversammlung
(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)

 

Donnerstag, 1. März, 19 Uhr

Vortrag Prof. Dr. Werner Abelshauser (Universität Bielefeld):
Krupp und die deutsche Wirtschaft
(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)

Mit Herrn Professor Werner Abelshauser konnte einer der angesehensten Wirtschaftshistoriker Deutschlands für den Festvortrag im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins gewonnen werden. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der historischen Unternehmensforschung. Große Beachtung fanden seine Forschungsergebnisse zum Krupp-Konzern in der NS-Zeit und in der frühen Bundesrepublik.

 

Donnerstag, 8. März, 18 Uhr

Vortrag Prof. em. Dr. Hans-Ulrich Thamer (Westfälische Wilhelms-Universität Münster):
Krieg im 20. Jahrhundert
Veranstaltung des Brauweiler Kreis für Landes- und Zeitgeschichte e.V.
(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)

Der münstersche Professor Hans-Ulrich Thamer lehrt Neuere und Neueste Geschichte und gehört zu den bedeutendsten über den Nationalsozialismus forschenden Wissenschaftlern. Seine 1986 veröffentliche Monografie „Verführung und Gewalt. Deutschland 1933-1945“ zählt zu den Standard-Werken zur NS-Geschichte.

 

Donnerstag, 19. April, 18 Uhr

Vortrag Birgit Sieckmann (Unternehmensarchiv HOCHTIEF AG:
HOCHTIEF Aktiengesellschaft. Ein Bauunternehmen wird in Essen zum internationalen Baudienstleister
(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)

Das seit 1922 in Essen ansässige Unternehmen entwickelte sich zu einem der größten deutschen Bauunternehmen, das auch international tätig war. Bekannt ist Hochtiefs Beteiligung an der Rettung des ägyptischen Felsentempels Abu Simbels1963-1968. Inzwischen hat sich das Unternehmen zu einem internationalen Baudienstleister gewandelt.

 

Samstag, 21. April, 15.30 Uhr

Führung Heinrich Theodor Grütter (Ruhr Museum):
„200 Jahre Krupp. Ein Mythos wird besichtigt“ – Sonderausstellung im Ruhr Museum
Treffpunkt: Ruhr Museum, Zeche Zollverein, Schacht XII (Besucherzentrum), Fritz-Schupp-Allee 14
(Informationen zur Anmeldung im aktuellen Vereinsrundbrief)

Der neue Direktor des Ruhr Museum Herr Heinrich Theodor Grütter wird für die Mitglieder des Historischen Vereins eine besondere Führung durch die Krupp-Sonderausstellung leiten. Diese präsentiert mit Originalexponaten die verschiedenen Mythen um Stahl, Kruppianer und die Familie Krupp und schließt wichtige Ereignisse der Krupp-Geschichte wie den 200. Geburtstag Alfred Krupps am 27. April 2012 mit ein.

 

Donnerstag, 10. Mai., 18 Uhr

Vortrag Petra Bernicke:
Beginnenkonvent im mittelalterlichen Essen
(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)

Die Beginen bildeten eine Gemeinschaft frommer Frauen, die im miitelalterlichen Essen insgesamt sechs Konvente gründeten. Die ehelos lebenden Schwestern widmeten sich dem Gebet, der Krankenpflege und der Garnspinnerei. Sie waren keiner Ordensregel unterworfen. Größtenteils stammten sie aus dem städtischen Bürgertum und den stiftischen Bauernfamilien. Ihre sozialen Arbeiten bildeten den Grundstein für das Gesundheitssystem in Essen.

 

 

Donnerstag, 14. Juni, 18 Uhr

Vortrag Dr. Klaus Wisotzky (Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv):
"Der beste Gauleiter, den wir haben." - Josef Terboven (1898-1945)
(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)

Josef Terboven (1898-1945) trat bereits 1923 der NSDAP und war entscheidend am Aufbau der Partei in Essen beteiligt. 1929 ernannte Hitler ihn zum Gauleiter von Essen – ein Amt, das der spätere Reichskommissar von Norwegen, bis zu seinem Selbstmord im Jahr 1945 inne hatte. Der Leiter des Stadtarchivs/Hauses des Essener Geschichte Herr Dr. Wisotzky beleuchtet die Rolle Terbovens im Nationalsozialismus.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 10:03 Uhr
 

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