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Sonntag, 2. April 2006, 11.00 Uhr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Karsten Plewnia   
Dienstag, den 28. März 2006 um 01:00 Uhr

Das Rüttenscheider Haumannshofviertel -

ein Reformprojekt des Essener Städtebaus

Treffpunkt: Haupteingang Landgericht, Zweigertstraße 

Termin So. 11 Uhr

Dauer: ca. 2 Stunden

 Das von Grünanlagen, Promenaden und Schmuckplätzen durchzogene Haumannshofviertel entstand ab 1908 unter Federführung des Essener Beigeordneten Robert Schmidt. Neben den Monumentalbauten (Justizgebäude, Polizeipräsidium) prägen bis heute vor allem "hochherrschaftliche" Privatwohnhäuser den Charakter des Viertels.

Nach Erstellung eines Bebauungsplanes (1907) löste die Stadt Essen auf Haumannshof ein "Massenbauen" aus. Allein in den Jahren 1909 bis 1911 entstanden über 20 Villen und etwa 40 Baugruppen aus rund 150 Ein- und Mehrfamilienhäusern, die den Ruf des Haumannshofes als "Renommier-Viertel" begründeten. Trotz einer Vielzahl privater Bauherren und Architekten konnte durch das Eingreifen der Stadt unter besonderer Beachtung ästhetischer Gesichtspunkte ein einheitliches, fast siedlungsartiges Straßenbild erzeugt werden. Im Rahmen des Rundgangs werden auch die heute nicht mehr vorhandenen Bauten (wie etwa die Häuser Heinemann, Krawehl, Herzberg oder Metzendorf) anhand historischer Ansichten vorgestellt, so dass eine Rekonstruktion des Viertels als Gesamtkunstwerk möglich ist. (Robert Welzel

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 28. März 2006 um 15:23 Uhr
 

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