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Vortrag 8. Dezember PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Karsten Plewnia   
Freitag, den 18. November 2005 um 14:35 Uhr

 

8. Dezember

Prof. Dr. Reimund Haas, Historisches Archiv des Erzbistums Köln,

Die Reichssynode Duisburg 929:

Ein vergessener Megaevent in der Geschichte des Ruhrgebietes

 

Das Ruhrgebiet war im Frühmittelalter die dünn besiedelte Grenzregion zwischen Franken und Sachsen. Nachdem lange nur einzelne Männer (z.B. in diesem Jahr  Liudger: Münster/Werden) und dann auch Frauengemeinschaften (Ausstellung Krone und Schleier) im Interesse der Forschung (und der Öffentlichkeit) standen, wurden "demokratische Kirchenversammlungen" von der Kirchengeschichtsforschung (beider Konfessionen) und der Regionalgeschichte kaum beachtet, zumal ihre Überlieferungsspuren diffus geblieben sind. Aus langjährigen Forschungen stellt der Vortrag erstmals die "vergessene" Synode aus dem Jahre 929 als erste sächsische Reichssynode (und erste "ökumenische" Synode) im Ruhrgebiet vor, auf der als "Mord im Dom" die (Vertreibung und) Verstümmelung eines Bischofs behandelt wurde. 
 

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