| Vortrag 10. November |
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| Geschrieben von: Karsten Plewnia |
| Sonntag, den 06. November 2005 um 16:23 Uhr |
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Der Historische Verein für Stadt und Stift Essen e.V. lädt in Rahmen der Essener Lichtwochen ein: 10. November Dr. Gerhard Lubich, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf Nach den Römern, vor der Renaissance: Italien im Früh- und Hochmittelalter (ca. 500-1250) Das vom Humanismus geprägte Geschichtsbild legt es nahe, die Höhepunkte der italienischen Geschichte in der römisch geprägten Antike und in der Renaissance zu sehen. Das Früh- und Hochmittelalter erscheinen dabei als eine dunkle Übergangszeit, die aus nationalgeschichtlicher Perspektive leicht als eine Epoche fremder Besetzung - durch Langobarden, Sarazenen, Normannen oder das deutsche Reich - interpretiert werden kann. Doch war die Renaissance keineswegs ein nahtloses Wiederaufgreifen der Antike, das ohne die Voraussetzungen der mittelalterlichen "Zwischenzeit" ausgekommen wäre. Ohne die in dieser Zeit erfolgte Einbeziehung Italiens in einen europäischen politischen Kontext, ohne die dadurch gezeitigten kulturellen Errungenschaften, ohne die dadurch entstandenen regionalen Strukturen ist das "Italien der Renaissance" nicht denkbar. Der Vortrag hat zum Ziel, Entwicklungslinien der mittelalterlichen italienischen Geschichte nachzuzeichnen, die zu einem Verständnis der Renaissance als Resultat der dynamischen Prozesse vor Ort führen. Neben der Betrachtung der politischen Geschichte im europäischen Kontext soll dabei auf die kulturelle Entwicklung ebenso abgehoben werden wie auf spezifische italienische Eigenheiten wie die Entstehung der Communen.
Ort: |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. November 2005 um 16:37 Uhr |
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