| Donnerstag, 17. Juni, 18 Uhr |
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| Geschrieben von: Karsten Plewnia |
| Dienstag, den 01. Juni 2010 um 08:53 Uhr |
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Donnerstag, 17. Juni, 18 Uhr (Haus der Essener Geschichte, Bismarckstr. 10) Mit seinen Vorträgen und Führungen zum Thema Isenburg ist Herr Dr. Leenen den Mitgliedern des Vereins wohl bekannt. Als Projektleiter ist er verantwortlich für die Ausstellung „AufRuhr 1225!" im LWL-Museum für Archäologie in Herne. In seinem Vortrag behandelt einen Wendepunkt in der Geschichte der Ruhrregion: der 7. November 1225. In dieser Nacht wurde Erzbischof Engelbert im Hohlweg bei Gevelsberg Opfer eines Anschlages und verlor sein Leben. Bis heute sind die genauen Hintergründe der Tat nicht geklärt. Als Drahtzieher des Anschlages gilt ein Verwandter des Erzbischofs, Friedrich von Isenberg. Was auch immer mit dem Anschlag ursprünglich bezweckt war: Die Folgen des tödlichen Hinterhaltes waren enorm: Die Vormachtstellung des Erzbischofs geriet ins Wanken, unzählige Kleinkriege, mehrere hundert Burgenbauten, Aufstieg und Niedergang von Adelsfamilien, die miteinander um Rang und Bedeutung stritten, sind das Ergebnis. Bis heute sind die Spuren dieser Zeit sichtbar. Nicht nur zahlreiche Burgruinen sind auf dieses Ereignis zurückzuführen, sondern auch die Zersplitterung, welche die Ruhrregion heute prägt, hat letztlich ihre Wurzeln in dieser dunklen Novembernacht. |
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