| Eisenbahnpolitik am Hellweg. |
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| Geschrieben von: Karsten Plewnia |
| Freitag, den 01. Mai 2009 um 17:48 Uhr |
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Donnerstag, 14. Mai, 18.00 Uhr Die ersten Eisenbahnen waren im 19. Jahrhundert umkämpft. Jede Gemeinde wollte angeschlossen werden und so wurde hitzig diskutiert, wer den Zuschlag für einen Anschluss bekäme. Verkehrspolitiker zwischen Dortmund und Soest führten gegenüber der preußischen Regierung den Hellweg als Argument an: Die mittelalterliche Fernhandelsverbindung hätte bisher ihren Wohlstand gesichert und künftig müsse dies die Eisenbahn übernehmen. Eine andere Strategie verfolgten Essen und Bochum. Obwohl auch sie am Hellweg liegen, vertraten ihre Verkehrspolitiker allein die wirtschaftichen Interessen der Schwerindustrie - ohne auf den Hellweg Bezug zu nehmen. Mit unterschiedlichen Motiven kämpften die Bürger für zwei Verkehrsräume: dem Ruhrgebiet und der Hellwegregion. |
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