| Totenzettel: Alltagszeugnisse der Volksfrömmigkeit und Kulturgeschichte |
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| Geschrieben von: Karsten Plewnia |
| Mittwoch, den 30. Juli 2008 um 11:49 Uhr |
Donnerstag, 31. Juli, 19.00 UhrVortrag Josef Wißkirchen: Totenzettel: Alltagszeugnisse der Volksfrömmigkeit und Kulturgeschichte (Haus der Technik, Hollestr. 1) In Zusammenarbeit mit der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. (Bezirksgruppe Essen) präsentiert der Historische Verein einen Vortrag zu einem einst verbreiteten Brauch. Bis in die Zeit um 1960 gehörte die Verteilung von Totenzetteln zum festen Bestandteil eines katholischen Begräbnisses. Heute verschwindet dieser Brauch mehr und mehr. Der älteste erhaltene Totenzettel erschien 1663 in Köln. Der Lichtbildervortrag fragt nach den historischen Wurzeln dieses Brauchs, nach der Entwicklung einer typologischen Standardisierung von Wortlaut und Gestaltung und nach den damit verbundenen religiösen Vorstellungen vom Leben nach dem Tod. Der Referent ist zweiter Vorsitzender des Vereins für Geschichte e.V. in Pulheim und betreut eine große virtuelle Totenzettelsammlung im Internet.
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