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Geschrieben von: Karsten Plewnia
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Sonntag, den 30. März 2008 um 18:33 Uhr |
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Donnerstag, 17. April, 19.00 Uhr Vortrag Dr. Bernhard Weber-Brosamer (Haniel-Museum, Duisburg): Vom Schacht Franz zur Zeche Zollverein. Franz Haniel erschließt für das Revier die Kokskohle (Haus der Technik, Hollestr. 1)
1834 gelang dem Kaufmann, Reeder und Industriellen Franz Haniel (1779-1868) buchstäblich ein Durchbruch. In Schönebeck stieß er in etwa 60 Metern Tiefe auf ein Kohlenflöz. Erstmals war ein senkrechter Schacht durch das über der Kohle liegende Deckgebirge aus Mergelgestein niedergebracht worden. Doch die hohen Investitionen brachten noch keinen Erfolg. Haniel suchte Kokskohle, eine Kohlenqualität, aus der man Hochofenkoks gewinnen kann. Nach weiteren jahrelangen Versuchen in der Gegend von Essen kam er endlich 1851 mit der Zeche Zollverein ans Ziel. Jetzt konnten die Hochöfen des Reviers, die bis dahin mit Holzkohle befeuert wurden, auf Koks umgestellt werden. Das Revier war für die Schwerindustrie gerüstet.
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