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HV Essen - Aktuelles

Krupp und die deutsche Wirtschaft

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Donnerstag, 1. März, 19 Uhr

Vortrag Prof. Dr. Werner Abelshauser (Universität Bielefeld):
Krupp und die deutsche Wirtschaft
(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)

Mit Herrn Professor Werner Abelshauser konnte einer der angesehensten Wirtschaftshistoriker Deutschlands für den Festvortrag im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins gewonnen werden. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der historischen Unternehmensforschung. Große Beachtung fanden seine Forschungsergebnisse zum Krupp-Konzern in der NS-Zeit und in der frühen Bundesrepublik.

 

Ausstellung „Stadtarchäologie 2011“

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Donnerstag, 2. Februar, 17 Uhr

Führung Dr. Detlef Hopp (Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege):
Ausstellung „Stadtarchäologie 2011“
(Rathausfoyer, Porscheplatz 1)

Der Stadtarchäologe Dr. Detlef Hopp wird die Funde des vergangenen Jahres vorstellen. Folgende Themen werden präsentiert: steinzeitliche Funde aus Kupferdreh, Untersuchungen im neuen Universitätsviertel, die Abteimauer am Werdener Markt und die Visualisierung der Walkmühle in Essen-Vogelheim.

 

Jeder Höhlenforscher einmal im Karst!

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Donnerstag, 8. Dezember, 18 Uhr
Vortrag Karsten Plewnia: Jeder Höhlenforscher einmal im Karst!
Eine Forschungsreise Nürnberger Höhlenforscher nach Adelsberg (heutige Postojna) in den slowenischen Karst 1937

(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)
Slowenien steht in Mittelpunkt der diesjährigen Essener Lichtwochen. Der Historische Verein Essen steuert zu diesem Thema einen besonderen Vortrag bei. Unser Mitglied Karsten Plewnia wird einen Werkstattbericht aus seinem Dissertationsvorhaben "Deutsche "Höhlen- Forschung und Nationalsozialismus" geben. Er berichtet von einer Forschungsreise und deren Umstände in den slowenischen Karst. Da nur wenige Ergebnisse überliefert waren, machte er sich im Jahre 2009 selbst auf die Spur dieser Expedition und brachte eindrucksvolle Geschichten und Bilder aus Slowenien mit.
Hinweis: Bei Veranstaltungen mit eingeschränkter Teilnehmer zahl (Führungen u.ä.) werden bei der Anmeldung Vereinsmitglieder vorrangig berücksichtigt.
 

Neue Stolpersteine in Essen 2011

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Neue Stolpersteine
in Essen 2011 –
Einladung zu einem
Podiumsgespräch
Seit 2004 werden auch in Essen Stolpersteine verlegt. Stolpersteine sind die in den Bürgersteig
eingefügten Messingtafeln, die an Opfer des Nationalsozialismus erinnern. In Essen sind bereits mehr
als 200 Stolpersteine verlegt worden.
Am 5. Dezember 2011 werden 12 neue Stolpersteine von dem Künstler Gunter Demnig in Essen
verlegt.
Erinnert werden soll an Marianne Ellenbogen, geborene Strauß und ihre Familie. Während ihre
Familie gefangen genommen und ermordet wurde, konnte Marianne im letzten Augenblick
entkommen. Sie überlebte dank der Hilfe von Freunden.
Des Weiteren werden aber auch Stolpersteine verlegt in Erinnerung an eine Frau, die wegen ihrer
Geisteskrankheit ermordet wurde sowie an einen Mann, der aufgrund seiner Homosexualität ein
Opfer des Nationalsozialismus wurde.
Aus Frankfurt an der Oder wird Frau Heidi Zeidler anreisen, die in Essen geboren wurde. Sie
wünschte sich einen Stolperstein für ihren jüdischen Großvater und für ihre Tante.
Aus Anlass der Verlegung der Stolpersteine in der Stadt Essen laden der Historische Verein für Stadt
und Stift Essen e.V. und das Medienforum des Bistums Essen zu einem Podiumsgespräch ein.
Dienstag, 6. Dezember 2011 – 19.30 Uhr
Medienforum des Bistums Essen - Zwölfling 14 – 45127 Essen
Eintritt: frei
Um Voranmeldung wird gebeten unter 0201 / 2204-274
Barbara Heitfeld, Referendarin an der BMV-Schule, Essen
hat sich mit ihren Schülerinnen mit dem Schicksal der Familie Strauß beschäftigt und sich für
die Verlegung von Stolpersteinen zur Einnerung an diese Familie eingesetzt.
Dr. Volker van der Locht, Folkwang Universität der Künste, Essen
hat sich wissenschaftlich mit dem Schicksal der Opfer von Zwangssterilisation und
Euthanasie in Essen beschäftigt.
Jürgen Wenke, Diplom-Psychologe, Bochum
war einige Jahre Berater bei Rosa-Strippe e.V. und hat das Schicksal von Menschen
erforscht, die wegen ihrer Homosexualität in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet
wurden.
Heidi Zeidler wird von Erfahrungen ihrer jüdischen Familie während der NS-Zeit berichten.
 

Blütezeit des Essener Frauenstiftes: Die Amtszeit der Äbtissin Mathilde von Essen (reg. 973-1011)

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Donnerstag, 10. November, 18 Uhr
Vortrag Ina Thiesies, Daniel Cremer und Björn Meiworm:
Blütezeit des Essener Frauenstiftes: Die Amtszeit der Äbtissin Mathilde von Essen (reg. 973-1011)

(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)
In Vorbereitung auf den Besuch der Ausstellung „VergESSEN? Prinzessin Mathilde, Äbtissin von Essen" stellen drei Studierende der Universität Düsseldorf ihre Forschungsbereiche im Rahmen der Ausstellung vor. Sie sprechen über die Vita Prinzessin Mathildes, über die Essener Goldschmiedekunst im frühen Mittaltelalter und das in vieler Hinsicht außergewöhliche und rätselhafte Senkschmelzenkreuz.
 

Donnerstag, 13. Oktober, 18 Uhr

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Donnerstag, 13. Oktober, 18 Uhr
Vortrag Daniela Fleiß, M.A. (Universität Siegen): Das Bild der Stadt. Image- und Identitätsbildung im Ruhrgebiet in Zeiten von Kohle- und Stahlkrise

(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)
Wie ist das Ruhrgebiet zu seinem Image gekommen? Wie hat sich parallel dazu die Identität, das Selbstbild, der Ruhrgebietsbewohnerinnen und -bewohner entwickelt? Aufschluss über den Zusammenhang von wirtschaftlicher, architektonischer und städteplanerischer Wirklichkeit und dem Image und der Identität der Region bieten die ersten Schritte der Ruhrgebietskommunen in Richtung eines modernen Städtemarketings in der Krisenzeit der sechziger und siebziger Jahren. Die Untersuchung von Imagebroschüren, Postkarten oder Bildbänden vermittelt einen Eindruck davon, wie sich das Ruhrgebiet in der Strukturkrise selbst sah und wie es von anderen gesehen werden wollte und bietet damit einen Ausgangspunkt für die Einschätzung der heutigen Imagepolitik des Ruhrgebiets als Kulturmetropole .
 

Der Harz - Die Schatzkammer der deutschen Kaiser

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Donnerstag, 29. September, 18 Uhr
Vortrag Hans Schippmann/Karsten Plewnia: Der Harz - Die Schatzkammer der deutschen Kaiser

(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)
Hans Schippmann und Karsten Plewnia haben dieses Jahr wieder die große Herbst-Exkursion vorbereitet. Sie führt diesmal von Essen in den Harz, sozusagen von einem Weltkulturerbe ins andere. Die mittelalterliche Altstadt von Goslar wurde bereits 1992 Weltkulturerbe. In einem vorbereitenden Vortrag
stellen die beiden Referenten die kulturhistorischen Besonderheiten des Harz vor. Der Vortrag steht selbstverständlich auch Nicht-Teilnehmern der Exkursion offen.
 
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