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HV Essen - Aktuelles

Vortrag Sr. Dorothea Kuld, Kloster B.M.V., Essen

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Donnerstag 16. Mai 18:00 Uhr

Vortrag Sr. Dorothea Kuld, Kloster B.M.V., Essen

Anna Salome und die BMV

Anna Salome von Salm-Reifferscheidt stand von 1646 bis 1688 als Äbtissin dem Essener Frauenstift vor und war zugleich Herrscherin des Reichsfürstentums Essen. Ihr Epitaph auf der Orgelempore im Essener Dom ist eines der wenigen Grabmäler, die sich aus der stiftischen Zeit Essens erhalten haben. Unter Anna Salomes Herrschaft gelang es, das durch den Dreißig-jährigen Krieg schwer darniederliegende Land wieder aufzubauen. In der B.M.V.-Schule in Holsterhausen wird ihr Andenken als Gründerin der Schule bis heute hochgehalten. Anna Salome berief 1652 Augustiner-Chorfrauen nach Essen, um hier eine katholische Mädchenschule zu eröffnen. Der Vortrag behandelt, ausgehend von der Fürstäbtissin, Gründung und Geschichte der Schule, heute das größte Mädchengymnasium in Nordrhein-Westfalen.

(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)

 

80 Jahre Baldeneysee

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Donnerstag 11. April 17:00 Uhr. Unser Highlight

Exkursion F20130411

mit Vortrag Frau Dorothea Bessen

80 Jahre Baldeneysee

In den 1920er Jahren planten die Stadt Essen und der Ruhrverband den Bau des Baldeneysees, der zwischen den Stadtteilen Werden, Bredeney, Heisingen, Kupferdreh und Fischlaken liegt. Er ist der größte der sechs Ruhrstauseen. Ziel war die Reinhaltung der Ruhr durch den natürlichen Abbau von Schadstoffen des hereinfließenden Flusswassers.
Im Juli 1931 begannen die Arbeiten als groß angelegte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, bei der Tausende arbeitslose Essener – zum Teil mit den primitivsten Arbeitsgeräten - arbeiteten. Im März 1933 konnte mit dem Probestau begonnen werden und im Mai nahm das Kraftwerk des Stauwehrs die Stromproduktion auf. Zur gleichen Zeit fuhren die ersten Boote der „Weißen Flotte“.
Zahlreiche Fotografien aus verschiedenen Essener Archiven dokumentieren die wechselvolle Geschichte des Sees, der sich heute zu einem beliebten Freizeit- und Sportgebiet entwickelt hat.

Natürlich findet der Vortrag auch auf einem Schiff der Weißen Flotte statt, der
"MS Baldeney".

Fahrtzeit insgesamt ca. 3 Stunden

Treffpunkt: Anlegestelle Regattaturm

Hinweis (Nr. F20130411 bitte unbedingt bei der Überweisung im Verwendungszweck angeben.

Weitere Informationen zur Anmeldung, entnehmen Sie bitte dem Anfang dieses Schreibens)

Kosten je Teilnehmer 13,50 € (inklusive 3 Std. Fahrt, 2 Tassen Kaffee, 1 Stk. Kuchen
Hier maximale Teilnehmerzahl von 100 Personen

Meldeschluss Donnerstag 28.03.2013

 

Der Ruhrbergbau im Spiegel Essener Zechen

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Donnerstag 14. März 18:00 Uhr

Jahreshauptversammlung 2013

im Anschluss ca. 19:00 Uhr

Vortrag Dr. Michael Farrenkopf (Ruhr-Universität Bochum)

Der Ruhrbergbau im Spiegel Essener Zechen

Die Anfänge des Ruhrbergbaus im Essener Raum reichen bis in das Mittelalter zurück. Über Jahrhunderte diente die Kohle als reiner Brennstoff und wurde zumeist mit einfacher, oberflächennaher Technik gewonnen. Mit Einsetzen der Industrialisierung ergaben sich neue Verwendungszwecke und ein rasant steigender Bedarf an Steinkohle, so dass die Gewinnung vorerst zum Stollenbergbau und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Tiefbau überging. Auf der Grundlage einer umfassenden Bergrechtsreform zwischen 1851 und 1865 entwickelten sich im Rahmen des Wirtschaftsliberalismus horizontal und vertikal konzentrierte Montankonzerne, zu denen in Essen vor allem das Unternehmen Krupp zählte. Nach dem Ersten Weltkrieg sahen sich die Bergwerksgesellschaften zu tiefgreifenden Rationalisierungsmaßnahmen gezwungen, in deren Zusammenhang auch die Zeche Zollverein XII Ende der 1920er-Jahre als seinerzeit größte und modernste Schachtanlage Europas entstand. Bedingt durch die 1958 einsetzende Strukturkrise des deutschen Steinkohlenbergbaus wurde sie 1986 stillgelegt, was zugleich das Ende der aktiven Steinkohlengewinnung im Raum Essen markierte.

(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)

 

100 Jahre Apostelkirche Frohnhausen – Eine Kirche im Reformviertel „Pollerbergshof“

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Donnerstag 14. Februar 18:00 Uhr

Vortrag Robert Welzel

100 Jahre Apostelkirche Frohnhausen – Eine Kirche im Reformviertel „Pollerbergshof“

Nach der Eingemeindung der Bürgermeisterei Altendorf 1901 beauftragte Oberbürgermeister Erich Zweigert den Leiter des Stadterweiterungsamtes Robert Schmidt mit der Erstellung eines Bebauungsplanes für das neue „Essen-West“. Auf dem 1904 erworbenen Langenfeld entstand rund um den Frohnhauser Platz ab 1906 nach Schmidts zukunftsweisenden städtebaulichen Ideen das Arbeiterviertel „Pollerbergshof“. Begrünte Hinterhöfe, Straßenbäume, Zierbrunnen, Schmuck- und Parkanlagen prägen den Stadtteil Frohnhausen bis heute. Die am 2. November 1913 zusammen mit dem Gänsereiterbrunnen eingeweihte Apostelkirche zählt zu den herausragenden Beispielen der so genannten „Reformarchitektur“ und erinnert eindrucksvoll an die besondere Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinde durch die „Wohltäterin“ Krupp.

(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)

 

Ausstellung Dr. Detlef Hopp Archäologe

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Donnerstag 24. Januar 17:00 Uhr

Ausstellung Dr. Detlef Hopp Archäologe (Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege/Stadtarchäologie Untere Denkmalbehörde)

Steinzeitliche Funde aus dem Essener Stadtgebiet
Spuren vom mittelalterlichen Hof Ehrenzell
Visualisierung der Essener Stadtbefestigung

- Einige der jungsteinzeitlichen (5000-2000 v. Chr.) Funde sind in Essen 2012 aufmerksamen Bürgern zu verdanken: In der Ausstellung sind Feuersteingeräte vom Rellinghauser Mühlenbach, eine etwa 6000 Jahre alte Steinaxt, die an einem Wegesrand in Kettwig lag und ein „An der Pierburg“, in Kettwig, gefundenes Steinbeil zu sehen.

- Bei der Neubebauung fanden sich an der Straße Westendhof in Altendorf erstmals Spuren des Oberhofes Ehrenzell. Der ehemalige Oberhof Ehrenzell wurde am 1. März 966 von Otto I. den Essener Stiftsdamen und deren Pröpstin geschenkt. Heute ist von dem Hof nichts (über Tage) erhalten, denn später wurde das Areal von Werksbauten der Firma Krupp überbaut.

- Mit der Gründung des hochadeligen Damenstifts durch Gerswid und den vierten Bischof von Hildesheim, Altfried, um 850 n. Chr., wurde der Kern der späteren Stadt Essen angelegt. 1244 einigten sich Ministeriale und die Bürgerschaft der Siedlung mit Zustimmung der Äbtissin unter anderem über die zukünftige Befestigung der Stadt. Dieses Datum zeigt den Beginn des Baus der Essener Stadtbefestigung mit Stadtmauer, Toren, Türmen und Gräben an, als dessen letztes Relikt der Heckingsturm 1865 abgerissen wurde.
Da von der Stadtbefestigung oberirdisch nichts mehr vorhanden ist, bietet die Technik der Visualisierung die Möglichkeit, Vergangenes virtuell neu entstehen zu lassen. Ein gedrucktes, dreidimensionales Modell und der 5. Band der Berichte aus der Essener Denkmalpflege vermitteln einen Eindruck der historischen Stadt, wie sie im frühen 19. Jahrhundert ausgesehen haben könnte.

Treffpunkt Hinteres Rathausfoyer

 

Essen im Jahr 1913

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Donnerstag 10. Januar 19:00 Uhr

Vortrag Dr. Klaus Wisotzky (Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv)

Essen im Jahr 1913

Anlässlich des Fertigstellung der neuen Synagoge im Jahre 1913 entwirft der Leiter des Hauses der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Dr. Klaus Wisotzky, ein Panorama der Stadt Essen in diesem Jahr, dessen Aussehen in weiten Teilen der Innenstadt noch geprägt war von den kleinen schieferbeschlagenen Häusern. Doch der Wandel hin zur modernen Großstadt der 1920er Jahre und zur Metropole des Ruhrgebiets ist bereits erkennbar. Behandelt werden ferner die Sozial- und Wirtschaftsstruktur der „Kruppstdt“ und die Kommunalpolitik in der sozial und politisch gespaltenen Stadt des Kaiserreichs.

in Kooperation mit der Alten Synagoge

(Alte Synagoge, Edmund-Körner-Platz 1)

 

Die Tricolore über Essen

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Donnerstag 13. Dezember 18:00 Uhr
Vortrag Dr. Axel Heimsoth (Ruhr Museum).
Die Tricolore über Essen

Der Ruf nach „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ fand in allen Ländern Deutschlands starken Widerhall. Auch in Essen herrschte gespannte Erwartung, welche Veränderungen die Französische Revolution mit sich bringen würde. Die Umbruchsphase (1789-1813) bescherte der Essener Bevölkerung das Ende des Stifts Essen und den Einmarsch der Franzosen. Das Leben unter der Tricolore bot Licht und Schatten. Findige Unternehmer profitierten von den Strukturen und konnten sich auch am Markt behaupten, als erneut der Landesherr wechselte. Die Preußen kamen und blieben. Unter dem preußischen Adler verblasste die Franzosenzeit zu einer Episode.
(Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv, Ernst-Schmidt-Platz 1)
 
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